VOR ORT

Es liegt am Untergrund: Letzter bauabschnitt AUF 2021 VERSCHOBEN


Asphaltierung der Magdeburger Straße kommt 2021

Foto © Mathias Rätsch

 

Lobenswert: Die Kanalsanierung in der Magdeburger Straße durch «hanseWasser« hat gut und pünktlich geklappt – allerdings erfolgt die Asphaltierung der Fahrbahn entgegen der ursprünglichen Planung erst 2021. Für die Verschiebung gibt es nachvollziehbare Gründe.

 

Nach der Präsentation von »hanseWasser« für die Bauausschusssitzung (Beirat Findorff) am 18.02.2020 sollte der 4. Bauabschnitt »Straßenbau ASV« eigentlich mit einer Asphaltierung der Straße Ende Mai / Anfang Juni 2020 erfolgen. Danach waren noch folgende Maßnahmen geplant: Zitat »Die bestehende Fahrbahn mit Kleinpflaster soll aufgenommen werden und in Asphaltbauweise ersetzt werden. Die Asphaltfahrbahn zwischen Neukirchstraße und Karlshafener Straße/ Freiberger Straße wird mit einer Asphalttragdeckschicht neu hergestellt.« Diese Maßnahme wurde jetzt allerdings auf 2021 verschoben.  Nach Beendigungen der Kanalbauarbeiten (Hauptkanal und Sanierung der Anschlussleitungen) wurden die Öffnungen in der Asphaltstraße (Rostenkästen/Hausanschlüsse) daher Ende Mai 2020 zunächst provisorisch  geschlossen. Im Anschluss erfolgte zeitnah der Rückbau der Verkehrsabsperrung. 

 

Der 2. Bauabschnitt wird laut Nachfrage bei »hanseWasser« neu terminiert im April 2021 durchgeführt. Die Asphaltfahrbahn in der Magdeburger Straße soll im kommenden Jahr auf fast kompletter Länge zwischen den Borden und in den Kreuzungsbereichen (Trompeten –Ausbaugrenze beachten) gefräst werden. Anschließend wird auf den vorhandenen Unterbau eine Asphaltdecke hergestellt. Außerdem soll das bestehende Kleinpflaster aufgenommen werden und durch eine Asphaltbauweise ersetzt werden. Hintergrund: Aufgrund des bestehenden Untergrundes (Setzpacklage) und die Störung des Gefüges durch die Erneuerung der Rostenkästen sind Setzungen in der Fahrbahn nicht ausgeschlossen. Daher begutachtet man nach dem Verschließen der Öffnungen bis März 2021, ob es zu Versetzungen im Bereich der wiederhergestellten Straße kommt. Eventuelle Nacharbeiten sind nicht ausgeschlossen. 

KANALARBEITEN IN DER MAGDEBURGER STRASSE TERMINGERECHT BEENDET


Watt mutt dat mutt: Mischwasserkanal ist saniert

Ein guter Tag für Findorff: Die Magdeburger Straße, die über Monate durch die rot-weißen Absperrgitter auf gesamter Länge irgendwie wie eine Mischung aus Spielstraße und Testgebiet für Bewohnerparken aussah, ist seit dem 26. Mai 2020 wieder freigegeben: Die Sanierung des vorhandenen Mischwasserkanals auf der gesamten Länge von rund 220 Metern in geschlossener Bauweise, dem sogenannten Linerverfahren wurde abgeschlossen – und die seit Anfang Februar erfolgte Sperrung der Fahrbahn wieder aufgehoben. Das Ende der Maßnahmen war für Mai 2020 geplant und wurde damit termingerecht eingehalten. Alle Absperrungen sind bereits fast vollständig abgebaut. Das Unternehmen »hanseWasser« schrieb zur notwendigen Sanierung auf www.hanseWasser.de: »Die in der Magdeburger Straße vorhandenen, 105 Jahre alten Kanäle mit Durchmessern von 250, 300, 400 und 450mm bestehen aus Steinzeugrohren und leiten das Mischwasser der anliegenden Häuser sowie die gesamte Straßenentwässerung der Magdeburger Straße ab Kanaluntersuchungen mittels TV-Kamera und die anschließende Auswertung haben ergeben, dass zwei Abschnitte des Mischwasserkanals mit Schäden behaftet sind. Eine Sanierung dieser Abschnitte ist erforderlich. Des Weiteren wurden eine Vielzahl schadhaft angeschlossener, sowie auch schadhafte Leitungen an den Kanälen vorgefunden. Schadhafte Hausanschlussleitungen sollen soweit möglich auch durch Liner saniert werden; wo dies nicht möglich ist, muss die Leitung in offener Bauweise erneuert werden.  Zum Einbau des Schlauchliners und den dazugehörigen Arbeiten ist eine abschnittsweise Vollsperrung der Straße notwendig.  Auf Grund der vielen Arbeitsschritte (Kanaluntersuchung, Kanalreinigung, Vorarbeiten mittels Roboter, Sanierung mittels Liner, Renovierung zw. Erneuerung der Anschlussleitungen) kann es zwischen den einzelnen Arbeitsschritten zu zeitlichen Unterbrechungen kommen.«

 

KOSTENLOS NUTZBAR FÜR ALLe EINZELHÄNDLER- UND DIENSTLEISTER IN FINDORFF


Lokaler Lieferservice für Findorff angekündigt

Gute Idee in schwierigen Zeiten für den Einzelhandel in Findorff! Mit dem Slogan: »Lass die Kohle im Dorff. Du orderst. Wir liefern gratis. Deine ❤ Läden« kündigt die Werbegemeinschaft der organisierten Findorffer Geschäftsleute e.V. auf ihrer Homepage für demnächst einen für die KundInnen im Stadtteil lokalen Lieferservice an. Die Kampagne wurde entwickelt von der Agentur »Oblik« aus Findorff. Derzeit arbeitet man unter Hochdruck an der Umsetzung. Bei der Förderung von Lieferservices in Bremen handelt es sich um eine einmalige Projektförderung pro Stadtteil von maximal 10.000 € seitens der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa as Ziel der finanziellen Unterstützung: Alle Einzelhandelsunternehmen und DienstleisterInnen in Findorff sollen die Mittel für den lokalen Lieferdienst nutzen können. Ziel der Förderung, ist es laut Pressestelle der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa, dass weder für die KundInnen noch für die EinzelhändlerInnen Lieferkosten entstehen. Eine Mitgliedschaft in einer Stadtteilinitiative sei keine Voraussetzung für die Teilnahme an dem Projekt, so dass grundsätzlich alle EinzelhändlerInnen gleichermaßen von der Förderung profitieren können.  Auf der anderen Seite begrüßt die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa, wenn durch die Maßnahme der Förderung von Lieferdiensten EinzelhändlerInnen aus den einzelnen Quartieren von den Vorteilen einer Mitgliedschaft überzeugt werden würden, so dass dann die Interessengemeinschaft ihrerseits von möglichst vielen und vielseitigen Unternehmen aus dem Stadtteil profitiert. Mehr Informationen für EinzelhändlerInnen oder DienstleisterInnen, die mitmachen möchten, gibt es auf der Homepage der Findorffer Geschäftsleute e. V. www.findorff.de

 

Foto © Mohamed Hassan
Foto © Mohamed Hassan

Christi Himmelfahrt


Wochenmarkt Findorff wird vorverlegt

Gut zu wissen: Aufgrund des bevorstehenden Feiertages Christi Himmelfahrt am Donnerstag, 21. Mai, wird der Findorffer Wochenmarkt vorverlegt und findet daher ausnahmsweise am Mittwoch, 20. Mai, statt. KundInnen des Marktes können dann von 8:00 bis 13:00 Uhr ihre Einkäufe erledigen und bei den Händlerinnen und Händlern frische Waren aus der Region wie Obst und Gemüse sowie Blumen und Pflanzen, Fleisch, Wurst, Käse und Backwaren kaufen. Der Findorffmarkt gehört zu den ältesten und beliebtesten Wochenmärkten in Bremen, der Besucherinnen und Besucher auch aus anderen Stadtteilen anzieht. MarktbeschickerInnen verkaufen dort dienstags und donnerstags von 8:00 bis 13:00 Uhr sowie samstags von 8:00 bis 14:00 Uhr ihre Waren. Mehr unter www.findorffer-wochenmarkt.de

 

Foto © rapida, www.pixabay.com
Foto © rapida, www.pixabay.com

Ab Dienstag, DEN 19. Mai 2020 geht es los


Bremer Rundfunkmuseum in Findorff bald geöffnet

Mehrere Wochen war es geschlossen, aber demnächst ist das Bremer Rundfunkmuseum in Findorff in der Findorffstraße 22 - 24 wieder geöffnet. Sehen. Hören. Staunen: Ab Dienstag, 19. Mai 2020 geht es los. Das Bremer Rundfunkmuseum in Findorff wurde im Jahr 1978 von funkbegeisterten Radio-Sammlern gegründet. Heute ist es das größte Technikmuseum seiner Art in Deutschland. Entdecken Sie einmalige Raritäten wie die Musiktruhe »Blaupunkt T2650W« des Bremer Autobauer Carl Borgward. Erleben Sie die Geräte der Bremer Firma Nordmende oder hören Sie nostalgisch Radio wie damals in einem nachgebauten Wohnzimmer der 50er Jahre. Staunen Sie über die originalen Studiogeräte der legendären Gesangsgruppe »Comedian Harmonists«. Für den Besuch gelten die entsprechenden Hygieneauflagen mit bis zu zehn gleichzeitigen BesucherInnen. Die zurzeit gültigen Öffnungszeiten sind: Dienstag bis Donnerstag 10:00 bis 15:00 Uhr. An Sonn- und Feiertagen geschlossen. Gruppenführungen sind zur Zeit nicht möglich. Weitere Infos unter www.bremer-rundfunkmuseum.de

 

Die Unterbrechung der Bürgerpark-Tombola BEDINGT Einnahmeausfälle


Bürgerpark in schwieriger Lage: Spenden helfen

Die Unterbrechung der Bürgerpark-Tombola mit den damit verbundenen Einnahmeausfällen bringt in diesem Jahr den Bürgerpark in eine schwierige finanzielle Lage. Der Gewinn aus der BÜRGERPARK-TOMBOLA wäre dem komplett privat finanzierten Bürgerparkverein sowie anderen Bremer Parkvereinen zugute gekommen. 2020 wären es der Stadtgarten Vegesack, der Achterdiekpark und der Förderkreis Overnigelant gewesen. Aber als Alternative zur unterbrochenen Tombola kann man weiterhin jederzeit für »unseren« Bürgerpark spenden. Jede Form von Zuwendung ist willkommen. Insbesondere Barspenden sind wichtig für den Bürgerpark, um die laufenden Kosten zu decken. UnterstützerInnen können dem Bürgerpark auf verschiedene Art eine Spende zukommen lassen: Als jährlichen Beitrag von nur 15,00 Euro verbunden mit einer Mitgliedschaft im Bürgerparkverein, als Übertragung auf die Gräfin-Emma-Stiftung und als direkte Spende oder gesonderte Spende. Als gesonderte Aufwendung ist zum Beispiel eine Spende zu einem persönlichen Jubiläum oder einem Geburtstag zu verstehen oder eine Weihnachtsspende von Firmen anstelle von Kundengeschenken. Spenden an den Bürgerparkverein können steuerlich angerechnet werden. Die Bankverbindung findet sich online unter www.buergerpark.de/unterstuetzung/Spenden.php Der Bürgerparkverein gibt gern persönlich Auskunft über die aktuellen Möglichkeiten einer Spende: Telefon 0421 /34 20 70. Eine ganz besondere Form der Spenden ist übrigens seit vielen Jahren die Baumspende. Sie können zum Nutzen aller BesucherInnen des Parks »Ihren« Baum dem Bürgerpark spenden: Telefon 0421 / 34  20  70 oder per E-Mail info@buergerpark-bremen.de

 

© Finja Lichtenfeld
© Finja Lichtenfeld

»MIX« unterstützt FINDorff. FINDORFF GLEICH NEBENAN UNTERSTÜTZT »MIX«


Danke an unser liebstes Bremer Stadtmagazin

Das sehen wir ganz wie die KollegInnen vom MIX: Solidarität ist gerade in dieser Zeit wichtig. Ein anderes Denken und neue Ideen sind jetzt gefragt. Das MIX hat für FINDORFF GLEICH NEBENAN die Werbebanner zu den Bestell- und Lieferservices und weiterhin geöffneten Geschäften in Findorff auf der neuen MIX-Internetseite »GEMEINSAM durch die Krise!« eingepflegt. Dadurch haben unsere Seiten mit allen dort gelisteten Findoffer Geschäftsleuten und Gastronomen jetzt noch mehr Reichweite! FINDORFF GLEICH NEBENAN promotet dafür selbstverständlich gern den Werbebanner und die Domain der MIX-Aktion »GEMEINSAM durch die Krise!«, um dadurch die InserentInnen des MIX zu unterstützen. Viele Firmen und Kulturschaffende aus Bremen und dem Umland sind bereits dabei und ihre Angebote sichtbar. Solidarischen Dank an unser liebstes Bremer Stadtmagazin – und jetzt aber sofort geklickt auf www.mix-online.de/gemeinsam 

 

KOSTENLOS ABHOLBAR FÜR DAS »FINDORFFER BIENEN EINMALEINS«


Bienensets im Findorffer Weinladen und Käsekontor

Summ, summ, summ: Der Findorffer Kindergarten Fidibus e.V. ist bekannt für seinen Einsatz für die Bienen. Mitte April hatte der kleine Elternverein eigentlich eine besondere Naturschutzaktion geplant. Im Stadtteil wollten die Kinder an die Findorffer Nachbarn 120 Saatguttütchen mit einer speziellen Bienen- Mischung verteilen, verbunden mit der Auflage auf einem Quadratmeter (EinMalEins) ihres Grundstücks (Garten oder Balkon) hiermit einen kunterbunten wilden Garten für Bienen und Insekten anzulegen. Das Ziel dahinter erschließt sich schnell, in Findorffer Gärten soll es viel mehr summen und brummen, um so einen Beitrag gegen das Insektensterben und den Erhalt der Biologischen Vielfalt in der Stadt zu leisten. Die Idee Kinder unterwegs für Bienen und Insekten entstammt der ehrenamtlichen Umweltschutzaktion Bienen EinMalEins aus Nordrhein-Westfalen, die sich genau wie die Kinder des Fidibus e.V. für mehr Platz für Bienen und Insekten einsetzen. 2019 haben sich beide Initiativen bei der Preisverleihung von Deutschland summt im Berliner Abgeordnetenhaus kennengelernt. Dort entstand die Idee das Bienen EinMalEins auch mit Bremer Kindern umzusetzen. 

 

Leider hat die Corona Krise nun auch die geplante Aktion in Findorff getroffen. Da alle Kindergärten geschlossen und die Kinder zuhause sind, arbeiteten die Initiatoren kreativ an Möglichkeiten, das Saatgut auf anderem Wege zu verteilen, da die Kinder zum einen die Bienen und Insekten nicht hängen lassen wollten und zum anderen gerade jetzt ein bunter fröhlicher Garten für viele Menschen auch ein Mutmacher darstellen kann. Not macht erfinderisch, es wurde gebastelt, eingetütet und viel telefoniert, um die Idee von vielen kleinen Bienenwiesen im Stadtteil nicht verwerfen zu müssen. Mit Hilfe des Findorffer Weinladens und des Findorffer Käsekontors muss das Vorhaben nun tatsächlich nicht abgeblasen werden. Ab sofort wird das Bienenset dort kostenlos verteilt, um mehr Lebensraum für Bienen und Insekten im Stadtteil schaffen zu können. Der Kindergarten würde sich im Gegenzug über eine freiwillige Spende an das ehrenamtlich arbeitende Obdachlosenprojekt »Frieda« freuen, die sich gerade jetzt aufopfernd um die wohnungslosen Menschen in Bremen kümmern. Alle TeilnehmerInnen sind aufgerufen im Sommer ein Foto ihres geschaffenen Insektengartens an den Fidibus e.V. zu schicken. Unter allen TeilnehmerInnen wird ein Besuch beim Kindergartenimker und Honig aus der Kindergartenimkerei verlost.

 

Fidibus e.V., Armelle Mai-Thesing, Meraner Straße 3, 28215 Bremen, Telefon 0176 / 70 53 95 59, www.fidibus-kindergarten.defidibus-bremen@web.de, Weitere Infos zum Bienen EinMalEins www.bieneneinmaleins.de, Kontakt: Anja Schmitz

 

Foto © Armelle Mai-Thesing
Foto © Armelle Mai-Thesing

Aufruf AN Engagierte in Bremen


Freiwillige zum Nähen von Mund-Nasen-Masken gesucht

Die Freiwilligen-Agentur Bremen sammelt die Masken und leitet sie an das Sozialwerk der Freien Christengemeinde Bremen weiter – von da aus werden sie an Senioreneinrichtungen, eine Einrichtung für psychisch erkrankte Menschen und Einrichtungen der Suchthilfe geschickt Noch immer herrscht Mangel an Mund-Nasen-Masken in sozialen Einrichtungen und der Pflege. Masken sind in Zeiten der Corona-Krise eine Notwendigkeit für das Personal. Die anhaltenden Lieferengpässe wie auch die skandalösen Preisanstiege für Schutzmasken auf dem freien Markt sind besorgniserregend. Und der Bedarf steigt. Der Mangel erfordert kreative Lösungen. Die Freiwilligen-Agentur will mit Hilfe der freiwillig Engagierten Bremens möglichst viele Mund-Nasen-Masken in möglichst kurzer Zeit bereitstellen: Die Freiwilligen-Agentur ruft Bremerinnen und Bremer dazu auf, selbst Masken zu nähen und sie an die Freiwilligen-Agentur Bremen zu schicken. Die ersten hundert Masken werden an das Sozialwerk der Freien Christengemeinde Bremen weitergeleitet. Das Sozialwerk unterhält Senioreneinrichtungen, eine Einrichtung für psychisch erkrankte Menschen und Einrichtungen in der Suchthilfe. Momentan sind dort keine Schutzmasken in ausreichender Zahl vorhanden. Die von den Freiwilligen genähten Masken werden dem Pflege- und Betreuungspersonal in allen drei Bereichen zur Verfügung gestellt. Wichtig bei der Herstellung der Mund-Nasen-Masken ist: Sie müssen bei 60 Grad waschbar und zweilagig sein. Ein geeigneter Stoff ist zum Beispiel Bettwäsche. In der Gestaltung (Farben und Muster) sind die Freiwilligen völlig frei. Anleitungen zum Nähen von Mund-Nasen-Masken sind auf der Website der Freiwilligen-Agentur zu finden unter www.freiwilligen-agentur-bremen.de. Die Masken können an die Freiwilligen-Agentur geschickt werden: 

 

Freiwilligen-Agentur Bremen, Dammweg 18-20, 28211 Bremen, Telefon 0421-242080

info@freiwilligen-agentur-bremen.de

Vermittlung von Freiwilligen für einfache Hilfsleistungen


Martinsclub organisiert Nachbarschaftshilfe in Findorff

Durch die Corona-Pandemie steht das öffentliche Leben weitgehend still. Da soziale Kontakte auf ein Minimum beschränkt werden sollen, sind Einkäufe und Besorgungen des täglichen Bedarfs keine Selbstverständlichkeit mehr. Von den Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus sind gerade ältere und vorerkrankte Menschen betroffen. Der Martinsclub Bremen e. V. vermittelt dafür in Findorff zwischen potenziellen Helfern und Hilfesuchenden: Ältere, kranke und unter Quarantäne stehende Menschen, die die täglichen Wege nicht mehr alleine bewerkstelligen können oder dürfen, werden gebeten, sich zu melden. Auch Freiwillige, die Einkäufe oder Besorgungen für hilfebedürftige Menschen erledigen möchten, sollen sich an den Martinsclub wenden. Wer zudem Personen kennt, die dies betrifft, möge die Information bitte entsprechend weitergeben. »Wir wollen die Menschen, die in Findorff Hilfe benötigen und jene, die Hilfe leisten wollen, miteinander in Kontakt bringen.«, erklärt Simon Brukner, Regionalleiter des Martinsclub in Findorff. Er wird die Nachbarschaftshilfe vor Ort koordinieren.

Wer helfen will oder die Hilfe in Anspruch nehmen möchte, wende sich an Simon Brukner unter Telefon 0421 / 83 56 99 14, E-Mail: findorff@martinsclub.de

 

© sabinevanerp, www.pixabay.com
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Partnerland und Showcases bleiben und werden 2021 nachgeholt


jazzahead! 2020 wird abgesagt

Die jazzahead! 2020 wird abgesagt. Die Entscheidung begründet Hans Peter Schneider, Geschäftsführer der M3B GmbH, zu der die MESSE BREMEN gehört, wie folgt: »Die jazzahead! lebt vom internationalen Austausch und von Begegnungen – dies wird in Corona-Zeiten leider nicht möglich sein, auch Ende April noch nicht. Wir bedauern die Absage sehr, aber der Gesundheitsschutz hat oberste Priorität.« Die größte Jazz-Fachmesse der Welt, die ursprünglich von Donnerstag bis Sonntag, 23. bis 26. April 2020, in den Hallen 6 und 7 der MESSE BREMEN geplant war, sowie das begleitende Festival von Freitag bis Sonntag, 17. bis 26. April 2020, werden verschoben. Für die Fachmesse steht bereits ein neuer Termin: Donnerstag bis Sonntag, 29. April bis 2. Mai 2021. Die Veranstalter hatten zunächst überprüft, ob es möglich ist, die Jazz-Fachmesse und das begleitende Jazz-Festival in die Sommermonate zu verlegen. »Doch gemeinsam mit unseren Partnern haben wir uns jetzt dazu entschieden, die jazzahead! ins nächste Jahr zu verschieben«, sagt Projektleiterin Sybille Kornitschky von der MESSE BREMEN. Das Partnerland Kanada hat bereits für 2021 zugesagt. Auch die Auswahl der diesjährigen Showcase-Bands wird beibehalten. „Wir engagieren uns erneut bei der kommenden Ausgabe der jazzahead! mit einem Kanada-Schwerpunkt. Unsere Zusammenarbeit mit der jazzahead! ist ein wichtiges Beispiel dafür, wie Länder in diesen schwierigen Zeiten zusammenkommen können, um unser kollektives Wohlergehen zu fördern“, sagt Rochelle Hum vom Canada Council for the Arts (kanadischer Rat für Künste) stellvertretend für alle kanadischen Partner. www.jazzahead.de

 

© Kerstin Rolfes, www.kerstinrolfes.de
© Kerstin Rolfes, www.kerstinrolfes.de

Bremer Senat untersagt Veranstaltungen bis zum 19. April 2020


Findorffmarkt bleibt geöffnet

Frische Luft und kein Kontakt zu Ladentüren, Warenkörben oder Einkaufswagen: Gerade in Zeiten, da viele Menschen eine Ansteckung mit dem Coronavirus fürchten, bieten die Wochenmärkte  im Land Bremen eine gute Einkaufsmöglichkeit. Auf unser beliebter Findorffmarkt bleibt daher geöffnet. Eigenständige Betriebe aus der Region bieten hier ihre frische Ware zum Verkauf und stellen somit eine Grundversorgung der Gesellschaft auch in Krisenzeiten sicher. Sie agieren unabhängig voneinander und verfügen über kurze und nachvollziehbare Produktions- und Lieferketten. Ein weiterer Pluspunkt: Es gibt keine Selbstbedienung, die Produkte werden somit nicht von einer Vielzahl an Personen berührt. Aber selbstverständlich gilt auch auf dem Findorffmarkt: Abstand voneinander halten. Mehr Infos auf www.messe-bremen.dewww.oevb-arena.de, www.findorffer-wochenmarkt.dewww.grossmarkt-bremen.de

 

Laut Beschluss des Bremer Senats vom Dienstag, 17. März 2020 gilt allerdings weiterhin ein Verbot von Veranstaltungen und Zusammenkünften bis einschließlich Sonntag, 19. April 2020. Mit dieser Maßnahme soll das neuartige Coronavirus eingedämmt und Risikogruppen geschützt werden. Für die M3B GmbH und ihre Geschäftsbereiche MESSE BREMEN, ÖVB-Arena, CONGRESS BREMEN, Großmarkt Bremen und Bremer Ratskeller – Weinhandel seit 1405 hat dies folgende Auswirkungen: Die WeinMesse (27. bis 29. März) und der Modellspielzeugmarkt (10. April) in der MESSE BREMEN werden abgesagt. Die Osterwiese vom 3. bis 19. April 2020 auf der Bremer Bürgerweide fällt ebenfalls aus. Für die Güldür Güldür Show (5. April), Das ist Wahnsinn – das Musical mit den Hits von Wolfgang Petry (10. April), die Shows von Luke Mockridge (17. und 18. April) sowie die Uni Nacht XXL (18. April) bemühen sich die Verantwortlichen um Ersatztermine. 

 

© tookapic, www.pixabay.com
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Handelskammer informiert Unternehmen über Hilfen in der Corona-Krise


Liquidität sichern. Steuerlast für Unternehmen senken.

Die durch den Kampf gegen eine weitere Ausbreitung des Coronavirus seit heute in Bremen und ab morgen in Bremerhaven geltenden zusätzlichen Verschärfungen führen bei vielen kleinen und mittleren Unternehmen auch in Findorff zu einer akuten existenziellen Notlage, verbunden mit hohem Informationsbedarf zu schneller unbürokratischer Hilfe. Daher hat die Handelskammer Bremen im Internet unter www.handelskammer-bremen.de umfassende Informationen zu allen unternehmerischen Fragen in der aktuellen Krisensituation zusammengestellt, die laufend erweitert werden. Die MitarbeiterInnen der Handelskammer informieren in vollem Umfang telefonisch und auf elektronischem Wege. Sämtliche fachlichen AnsprechpartnerInnen sind mit Namen, Mailadresse und Telefondurchwahl auf der Homepage der Handelskammer genannt. 

 

Insbesondere mit Blick auf die schwierige Lage vieler kleiner Unternehmen setzt sich die Handelskammer gemeinsam mit dem DIHK auf Bundesebene für einen staatlichen Notfallfonds ein, der für die kommenden Wochen und Monate Überbrückungsgelder oder direkte Hilfen auszahlen soll. Das ist – neben den Kreditinstrumenten der staatlichen Förderbanken – für die akute Liquiditätssicherung wichtig. Die Handelskammer fordert aber auch, dass schnell die Steuerlast für die Unternehmen gesenkt werden muss, damit das Eigenkapital erhalten und mittelfristig wieder aufgebaut werden kann.

 

Für Findorffer EinzelhändlerInnen, die nicht wissen, ob sie zu denen gehören, deren Geschäft schließen muss, hat das Ordnungsamt eine Servicestelle eingerichtet. Es gibt zwar eine Allgemeinverfügung unter www.amtliche-bekanntmachungen.bremen.de, aber viele Details sind noch offen. Die Servicestelle erreicht man per E-Mail unter oeffentlicheordnung@ordnungsamt.bremen.de.

 

 © hpandora, www.pixabay.com
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BeWOHNERPARKEN FÜR FINDORFF: FRAGEN UND ANTWORTEN


Was es ist, was es kostet und wer wäre berechtigt?

Von den Sitzungsterminen bis zu ausführlichen und transparenten Darstellung von im Stadtteil relevanten Themen: Auch auf den letzten Sitzungen zeigte sich, dass der Beirat Findorff hinsichtlich einer eigenständigen, offensiven Öffentlichkeitsarbeit auf eigenen Kanälen zur breiten Vermittlung  für alle FindorfferInnen noch viel Luft nach oben hat. Aber auch das kann sich ja noch zum Positiven ändern. Wir haben bis dahin als Service für unsere LeserInnen die wichtigsten Links zum Thema »Bewohnerparken« zusammengestellt.

 

© nile, www.pixabay.com
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Am 17. Dezember 2019 von allen Parteien einstimmig beschlossen


Beirat Findorff stellt Antrag für Bewohnerparken

Im November gab es eine turbulente Beiratssitzung, auf der eigentlich über den Tagespunkt: »Unter anderem Abstimmung des Beirats über die Beantragung des Bewohnerparkens im Quartier Bürgerweide« abgestimmt werden sollte. Dazu kam es nicht. Die Begründung der Beiratssprecherin: Seitens des Findorffer Beirats gäbe es für die Verschiebung gute Gründe; unter anderem  »Schwierigkeiten bei den Feinheiten«. Man sei aber zuversichtlich, »dass wir zeitnah zu einer guten Lösung kommen«.

 

Der Beirat hat Wort gehalten und in der letzten Sitzung vor der Weihnachtspause 2019 nunmehr einstimmig an das Amt für Straßen und Verkehr einen Antrag für die »Einführung von Bewohnerparken im Quartier Bürgerweide in Findorff« gestellt. Gab es auf der vorletzten Sitzung noch viel Protest, erntete man gestern im nahezu bis auf den letzten Platz besuchten Findorffer Jugendzentrum am Ende für den gefundenen Konsens verdient großen Applaus.  

 

In dem Antrag fordert der Beirat Findorff die Verkehrsbehörde auf, für den Ortsteil Bürgerweide eine konkrete Planung zum Bewohnerparken zu erarbeiten und dafür einen sogenannten Betriebsplan zu erstellen. Über diesen Betriebsplan wird der Beirat erneut beschließen. In den Prozess sollen auch auch die AnwohnerInnen einbezogen werden. Als sinnvoll wird eine qualitative Bürgerbeteiligung nach Vorbild des Hulsberg Quartiers erachtet.

 

Ebenso auf dem Wunschzettel steht ein ergänzendes Maßnahmenkonzept zur nachhaltigen Entlastung der Verkehrssituation. Geplant ist, das der Beirat dann über den vom Amt für Straßen und Verkehr zu erarbeitenden Betriebsplan erneut beschließt. Beiratsspecherin Anja Wohlers machte deutlich, das der Antrag auf Bewohnerparken zunächst ein Antrag sei; zeigte sich aber optimistisch, das im besten Fall die Umsetzung konkreter Maßnahmen bereits bis zum nächsten Freimarkt begrüßenswert wäre. Mehr Infos auch auf www.findorff-aktuell.de

DER ANTRAG zum »Bewohnerparken« im Quartier BürgerweiDe IM WORTLAUT


Einführung von Bewohnerparken im Quartier Bürgerweide in Findorff

Der Beirat Findorff bittet die Verkehrsbehörde, für den Ortsteil Bürgerweide*) eine konkrete Planung zum Bewohnerparken zu erarbeiten und dafür einen sog. Betriebsplan zu erstellen. Über diesen Betriebsplan wird der Beirat erneut beschließen. Bei der Einführung des Bewohnerparkens sind Anwohner*innen durch geeignete Formate einzubeziehen. Insbesondere wünscht sich der Beirat eine qualitative Bürgerbeteiligung nach Vorbild des Hulsberg Quartiers.

 

Begleitet werden sollte das Bewohnerparken durch ein Maßnahmenkonzept zur nachhaltigen Entlastung der Verkehrssituation. Es gilt auch Lösungen zu erarbeiten, wie Stellflächen, die durch Einführung des Bewohnerparkens wegfallen, ggf. kompensiert werden können, beispielsweise durch den Ausbau von Carsharing und Nahmobilitätsangeboten sowie Überlegungen bezüglich eines Quartier-Parkhauses.

 

Bei der Umsetzung des Bewohnerparkens ist zu prüfen, inwieweit Vorschläge der Studierenden der Hochschule Bremen, die sie in ihren Studienarbeiten unter  Leitung von Prof. Dr.-lng. Carsten-W. Müller zum Workshop »Neuordnung der Straßenräume in Findorff« erstellt haben, einbezogen werden können. Begründung: Die Verkehrsbelastung und der Parkdruck in Findorff sind insbesondere im Ortsteil Bürgerweide hoch. Die Nachfrage nach Parkplätzen überschreitet seit Jahren das vorhandene zulässige Maß im öffentlichen Straßenraum. Kreuzungs- und Einfahrtsbereiche sind in der Regel so zugestellt, dass sich Fußgänger*innen aber auch Personen mit Kinderwagen, Rollstuhl, Rollator und anderen Mobilitätshilfen oft nur eingeschränkt bewegen können. Dieser Zustand stellt ein erhebliches Sicherheitsproblem dar, vor allem wenn Rettungswege blockiert werden und Fußgänger*innen gezwungen sind, die Fahrbahn zu nutzen. Notwendig sind daher Maßnahmen zur Reduzierung der Verkehrsbelastung sowie zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, der Barrierefreiheit und der Aufenthaltsqualität im Quartier. Die Einführung von Bewohnerparken und die damit einhergehende Neuordnung des Parkraums sollen dazu beitragen, für geordnete und sichere Verkehrsverhältnisse zu sorgen und den Parkdruck im Quartier zu lindern. Nach der Auswertung der Verkehrsuntersuchung »Untersuchung der Straßenraumnutzung und Parksituation Im Ortsteil Alt-Findorff« durch die Planungswerkstatt BMO-Stadt und Verkehr sind die Voraussetzungen für die Anordnung einer Bewohnerparkregelung gegeben. 

 

•) Der betreffende Bereich Im Ortsteil Bürgerweide ist begrenzt durch die Findorffstraße, Eickedorffer Straße, Hemmstraße und Admiralstraße. Er kann als Modell für Erweiterungen in angrenzende Ortsteile (südlich der Admiralstraße: zwischen Neukirch-und Leipziger Straße) dienen. 

 

Beirat Findorff, 17.12.2019 

 

Hier geht es zu den aktuellen ? Protokollen der öffentlichen Beiratssitzungen: mehr lesen...

PACHTVERTRAG FÜR BISHERIGEN BETREIBER DES Winterdorf NICHT VERLÄNGERT


Schlachthof ergänzt Stellungnahme zur  Kneipen-Frage

Nach einem Statement der Findorffer Geschäftsleute e. V. auf facebook zur Beendigung des Pachtvertrags für das »Winterdorf« zwischen dem Kulturverein Schlachthof e.V. und den Gastronomen der Schlachthofkneipe GmbH hat der Kulturverein Schlachthof e.V. seine ursprüngliche Stellungnahme (siehe unten) ergänzt. Während in dem Statement der organisierten Findorffer Geschäftsleute gefordert wird: »Wir wünschen uns, dass der Beirat Findorff und die für das Kulturzentrum zuständige Kulturbehörde alle Beteiligten an einen Tisch bringt und eine konstruktive Lösung im Sinne aller Findorffer*innen erarbeitet werden kann.« bleibt der Kulturverein Schlachthof e.V auch nach einem Artikel unter dem Titel »Kritik an Schlachthof-Vorstand: Findorffer Geschäftsleute und Bürger wollen Kneipe retten« im Weser Kurier bei seiner Position: »Auch wenn im Moment über alle Medienkanäle viel Druck auf uns ausgeübt wird, werden wir unsere Haltung nicht ändern: Wir äußern uns öffentlich nicht zu den internen Auseinandersetzungen mit den Pächtern der Schlachthofkneipe. Alles andere ist unseriös.« Mehr lesen...

 

Der Pachtwertrag läuft aus und wird nicht verlängert


Findorffer Winterdorf vor dem Aus: Das sind die Gründe.

Gastronom Oliver Trey verkündete seine Position unter dem Titel »Warum kein Winterdorf mehr« via »Facebook« als Post: Danke für diese unglaubliche Anteilnahme. Es ist schön zu sehen, dass ihr das Winterdorf genauso liebt wie wir. Der Grund ist relativ einfach. Unser städtisch geförderter Vermieter möchte die Fläche lieber Jemand anderes zur Verfügung stellen und hat uns mitgeteilt, dass wir damit keinen Zugriff mehr auf die benötigte Fläche haben. Keine Fläche, kein Winterdorf. So einfach. Und so traurig.« Sofort entwickelte sich eine angeregte Diskussion mit vielen Vorschlägen für denkbare Alternativen, über die auch Trey, der in Findorff wohnt und zugleich Werbewart im Vorstand der Findorffer Geschäftsleute e.V. ist, offensichtlich nachdenkt: »Die 2. Option wäre das Dorf an einer anderen Stelle wieder aufzubauen. Das wäre eine sehr teure Angelegenheit und auch die Betriebskosten wären deutlich höher. Hier bräuchten wir Hilfe und vor allem ein Gelände, welches wir 3 Monate bespielen können. Bevorzugt mit Zugang zu Toiletten. Das wird sehr schwierig. Wir hatten den Beirat schonmal um Hilfe gefragt, haben aber von da anscheinend keine Unterstützung zu erwarten.« und weiter »Anders ausgedrückt es wäre wahrscheinlich einfach das Dorf in einem anderen Stadtteil wieder neu zu bauen. Aber dann ist es nicht mehr das Findorffer Winterdorf. Und für uns als Einwohner dieses Stadtteils können wir uns den Ort auch schwer in einem anderen Stadtteil vorstellen.« Der Post ist noch nicht die offizielle Stellungnahme. Die soll laut Gastronom Trey noch folgen. Mehr dazu...

 

Seit Montag, den 27. Januar 2020, gibt es eine offizielle Stellungnahme des Kulturzentrum Schlachthof e.V. als Vermieter, warum man den Pachtvertrag hat auslaufen lassen, die FINDORFF GLEICH NEBENAN nachfolgend im Wortlaut dokumentiert: »Das Kulturzentrum Schlachthof feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Jubiläum und fast ebenso lang ist die Geschichte der Kneipen-Verpachtung in unserem Haus – nämlich 38 Jahre. Nach einer kurzen Zeit im Eigenbetrieb ist der Verein 1982 sehr schnell dazu übergegangen, die Gastronomie in fachkundige Hände abzugeben. Die Pachtverträge, die es über die Jahre gegeben hat, waren dabei von unterschiedlicher Laufzeit. Von zwei bis zu 19 Jahren reicht die Spanne und bisher haben wir mit allen Pächter*innen eine gute Zusammenarbeit gepflegt – bis zur derzeitigen Verpachtung. Als wir vor sieben Jahren einen neuen Pächter suchten, war es Teil des Anforderungsprofils, dass dieser neue Impulse setzen will und kann. Das Findorffer Winterdorf, das die Kneipenbetreiber dann entwickelten, ist dafür ein gutes Beispiel, denn es erfreut sich großer Beliebtheit bei den Besucher*innen. Der Betrieb von Veranstaltungen im Außengelände des Schlachthofs (wie Winterdorf oder Public Viewing) ist allerdings an Auflagen geknüpft. Vom derzeitigen Pächter wurden diese häufig nicht wie vereinbart eingehalten. Dies sind neben vielen anderen Problemen die Gründe, die letztendlich zu der Entscheidung, den Pachtvertrag nicht zu verlängern, geführt haben. Das muss aber nicht automatisch das Ende des Winterdorfes bedeuten, wir würden eine Fortführung durch den neuen Kneipenpächter begrüßen und werden dies auch entsprechend kommunizieren. Bei der Suche stehen wir derzeit aber noch ganz am Anfang.«

 

Offensichtlich gab es langjährige Konflikte untereinander. Einige KommentartorInnen forderten auf »facebook« ein Eingreifen des Beirats Findorff zum Erhalt des Winterdorfs. Da mittlerweile mutmaßlich bereits der Rechtsweg im Spiel ist und es sich dadurch um eine juristische Auseinandersetzung zwischen Geschäftspartnern handelt, ist diese Option von neutraler Seite aus moderierend einzugreifen nicht mehr gegeben – auch nicht für den Beirat Findorff. Dafür ist es nun zu spät. Es wäre für Vermieter und Pächter allerdings weiterhin gut, wenn man sich doch noch untereinander einigen könnte, ohne zu den verschiedenen Streitpunkten für teures Geld Anwälte und Gerichte bemühen zu müssen.

 

Man darf man gespannt sein, ob und wie es mit einem neuen Kneipenpächter und frischen Konzepten für das Areal um den Schlachthof weitergeht – und ob der bisherige Gastronom und Betreiber des Winterdorfs an anderer Stelle seine Ideen für den Stadtteil verwirklichen kann und möchte. Für eine weitere Aufwertung des gastronomischen und kulturellen Angebots im Stadtteil Findorff wären auch zukünftig gute Aktivitäten von beiden Seiten wünschenswert.

 

Mehr zum Thema auch in einem Artikel des Weser Kuriers.

 

Wie ist Ihre Meinung zu dem Ende des Winterdorfes? Schreiben Sie uns zu diesem Thema jetzt einen digitalen Leserbrief. Mehr...

 

Niederlassung Der DESIGNFUNKTION GRUPPE KOMMT IN DIE ADMIRALSTRASSE


München leuchtet: Findorff wird Standort für Design

Die designfunktion Gruppe der »designfunktion München GmbH« ist spezialisiert auf die ganzheitliche Entwicklung und Einrichtung von Arbeitswelten wie Praxen, Apotheken, Kitas und den Bereich Hotel und Gastronomie. Dafür ist man an zahlreichen Standorten in ganz Deutschland vertreten. Die Adresse in Bremen war bisher im Haus MDG Montage -und Dienstleistungs GmbH in der Zweigstraße nahe der Überseestadt. Zukünftig möchte man aber im Großraum Bremen / Oldenburg mehr zentrale Präsenz zeigen und vergrößert sich. Für eine größere, attraktivere Fläche von nunmehr ca. 850 m² zieht die Niederlassung Bremen jetzt nach Findorff in in die Admiralstraße 96. Damit wird jenes Gebäude wieder belebt, in dem bis Ende September 2018 das eher konventionelle Möbelhaus MEYERHOFF vertreten war – und das seit dem Auszug vom MEYERHOFF leer stand. Das wird sich jetzt erfreulicherweise ändern. Die Fenster sind bereits mit dem Logo von »designfunktion« beschriftet und eine spacige Flagge mit dem  Schriftzug weht ebenfalls bereits in Findorff. Das Unternehmen mit Hauptsitz in der Münchener Leopoldstraße verkündet auf seiner Internetpäsenz»Das denkmalgeschützte Rotklinkergebäude im loftähnlichen, industriellen Stil bietet eine vielfältige Nutzungsfläche für einen variablen Showroom. Die großzügige Fensterfront gibt den Blick auf die große Ausstellung frei und lädt zu einem Besuch ein.«

 

Wir von FINDORFF GLEICH NEBEN sind als Designfans begeistert und prognostizieren: Die designfunktion Gruppe ist mit ihrer Professionalität als Planer und Einrichter für Findorff und Bremen ein großartiger Zugewinn – und die neue Niederlassung ist zugleich auch eine echte Aufwertung für unseren Stadtteil. Herzlich willkommen in Findorff! Wir werden berichten. Bis dahin mehr unter www.designfunktion.de

 

FINDORFF GLEICH NEBENAN Ausgabe 13 erscheint ab dem 29. Februar 2020


Wer kreuzt denn da die Möhren?

Kleiner Tipp: Der kleine, feine Laden wurde im Jahr 2001 in Findorff gegründet und ist dieses Jahr volljährig geworden. Das heutige Team umfasst neben den beiden InhaberInnen (hier teilweise im Bild) vier weitere biobegeisterte MitarbeiterInnen und zahlreiche Aushilfen. Mehr dazu in der Printausgabe von FINDORFF GLEICH NEBENAN. Ausgabe 13 erscheint ab dem 29. Februar 2020. Anzeigenschluss  ist der 15. Februar 2020. Buchen Sie jetzt das von Ihnen gewünschte Anzeigenformat oder einen PR-Artikel online oder offline. mehr lesen...

 

© Kerstin Rolfes, www.kerstinrolfes.de
© Kerstin Rolfes, www.kerstinrolfes.de

Erste »Erfahrungen« mit NeueN MobilitätsangEboteN im Stadtteil


E-Roller auch in Findorff weiter in der Diskussion

Foto © Fullstoppr, www.pixabay.com
Foto © Fullstoppr, www.pixabay.com

Auf der gestrigen Sitzung des Beirats Findorff am 4. Februar 2020 präsentierten sich die Anbieter von E-Rollern in Bremen »TIER« und »Voi« sowie von »WK Bikes«. Wild abgestellte E-Roller im besonders verdichteten Stadtteil Findorff bleiben ein Problem, aber man versprach sich seitens der Verleiher weiter zu kümmern.

 

Folgende Regeln gelten auch für Findorff:

  • Roller dürfen nicht in Parks gefahren oder abgestellt werden; heißt: der Bürgerpark ist für E-Roller absolut tabu.
  • Alle verbotenen Gebiete sind auf den zugehören Apps für die BenutzerInnen klar definiert.
  • Auf Gehwegen ab 1,50 Meter Breite dürfen maximal vier E-Roller an derselben Stellen abgestellt werden.
  • Auf Radwegen, Radfahrstreifen und Fahrradstraßen ist das Fahren erlaubt. 

Der Pressesprecher der Bremer Umweltehörde Jens Tittmann weißt aktuell im Weser Kurier  darauf hin, dass falsch abgestellte oder im Graben liegende Fahrzeuge der Verleiher – über die App oder Internetseite – von den BürgerInnen gemeldet werden sollten. Dann müssen die falsch abgestellten E-Roller von den Verleihern »TIER« und »Voi« nach den Vorschriften innerhalb von 24 Stunden beseitigt werden. Zudem gebe es laut Tittmann die Telefonnummer der Stadtreinigung Telefon 361 36 11. Mehr lesen...

 

Die Anbieter erreicht man wie folgt:  »TIER« hat die Telefon-Nr. 030 / 56 83 86 51. »Voi« kann man per E-Mail support@voiapp.io sowie über die Support-Hotline 040 / 411 12 00 00 erreichen oder live über die Supportseite  chatten.

 

Verkehrswidrig abgestellte E-Roller als Parkverstöße kann man auch direkt bei Ordnungsamt melden, das sich dann mit dem jeweiligen Anbieter in Verbindung setzt. Das geht Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 8:00 bis 12:00 Uhr und nachmittags nach telefonischer Vereinbarung unter Telefon 0421 / 361- 8 86 24. Mehr lesen...

 

Ein weiterer Zusatz in der Erlaubnis für die sogenannte Nutzung des öffentlichen Straßenraums, die das Verkehrsressort seit Dezember 2019 erteilt hat, ist übrigens, das die Belange von SeniorInnen, Kindern und Menschen mit Behinderung beim Abstelle besonders zu berücksichtigen seien. Genau dazu wurde ebenso nachgefragt wie zur Haftung, wenn durch falsch abgestellte E-Roller Dritte geschädigt werden – mit wenig überzeugenden Antworten. Aber es gab aus den Reihen der BesucherInnen der Beiratssitzung auch Lob: Die neue Art der Mobilität werde gerade von jüngeren NutzerInnen stark nach gefragt und der anwesende Polizist konnte bisher von keinen Unfällen oder sonstigen Vorkommnissen in Findorff berichten. 

 

Fazit: Warum sich die FindorfferInnen sich mit dem wilden Abstellen einiger E-Roller um ein Problem kümmern sollen, welches die Anbieter offensichtlich trotz aller technischen Möglichkeiten noch nicht wirklich in Griff bekommen, blieb auf der Beiratssitzung trotz der sehr offenen und kommunikativen Präsentationen der Vertreter der Unternehmen letztendlich unbeantwortet. Vielleicht sind zukünftig ausschließlich feste Stellplätze, wie sie bisher nur »WK Bike« hat, auch für die E-Roller nach der Testphase in Bremen eine Lösung, wie sie nach den gemachten Erfahrungen in anderen Städten aktuell auf Antrag Berlins über bessere Regulierungsmöglichkeiten von E-Scootern im Bundesrat politisch diskutiert werden. Mehr lesen...

 

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WELCHE STRASSEN SIND in FINDORFF BESONDERS GEFÄHRDET?


Starkregengefahr: interaktive Karte gibt Auskunft

»Warte nicht bis der Regen fällt...« mahnte einst der Schlagersänger Drafi Deutscher. Regen kann auch in Bremen und Findorff kann sehr heftig sein – und dann stehen in einigen Straßen im Stadtteil die Keller sehr schnell voller Wasser. Starkregen ist definiert als ein Ereignis, wenn unglaubliche  Regenmengen in sehr kurzer Zeit sehr intensiv als Niederschlag fallen. Der Deutsche Wetterdienst unterscheidet mit zwei Stufen: Stufe 1 ist »markantes Wetter«, wenn mehr als 10 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde oder mehr als 20 Liter pro Quadratmeter in sechs Stunden fallen. Stufe 2 ist »Unwetter«, wenn mehr als 25 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde oder mehr als 35 Liter pro Quadratmeter in sechs Stunden fallen. Vielen FindorfferInnen sind die Starkregenereignisse von 2011 gut in Erinnerung. Unser Stadtteil war besonders betroffen. Wir interviewten zu diesem Thema  den Baum-Experten Prof. Dr. Dietmar Zacharias von der Hochschule Bremen. Er sagte im Interview mit FINDORFF GLEICH NEBENAN: »Mehrere Faktoren sind wichtig: Wir brauchen Flächen, auf denen Wasser versickern kann. Sie kennen bei Starkregen voll gelaufene Keller. Wasser im Keller finden wir gar nicht gut.« Mehr lesen...

 

Aber wie gefährdet ist die eigene Straße wirklich? Das Starkregen-Vorsorgeportal für Bremen gibt auch für alle Bremer Stadtteile wie Findorff, Walle und Schwachhausen Auskunft.  Eine interaktive Starkregenkarte zeigt in drei Kategorien »extrem«, »außergewöhnlich« und »intensiv« aufrufbar, wo es besonders schlimm werden könnte, wenn es wieder soweit ist. Klicken Sie für die interaktive Karte auf das Foto oder hier.

 

© PublicDomainPicture, www.pixabay.com

Mehr Ereignisse in Findorff vor Ort 2017, 2018 und 2019 gibt es im Archiv. mehr lesen...