AUTHENTISCHE JAPANISCHE KÜCHE IM »PEKO PEKO SUSHI« IN DER MÜNCHNERSTRASSE 49


Sushi & Co nach Hause liefern lassen

»Peko Peko Sushi« in Bremen Findorff
© Foto: Milivanily, www.pixabay.com

 

Seit 2016 führen Miyuki und Hiroshi Saito das »Peko Peko Sushi« in der Münchener Straße 49. Peko Peko bedeutet »Hunger« – wer also hungrig ist und Lust hat auf authentisch japanische Küche, kann sich auf Sushi, aber auch auf warme Gerichte aus dem »Peko Peko Sushi« freuen. Die Gerichte kann man selbst abholen oder ab einem Bestellwert von 10,00 € nach Hause liefern lassen.

 

Das Angebot ist vielfältig: Es erstreckt sich über warme und kalte Vorspeisen wie gegrillte Hähnchenspieße, Gemüsekroketten, Misosuppe oder Wakame Algensalat über Menüs wie das Veggie Menü, Mini Set oder Party King. Zudem gibt es sogenannte »Bento«, warme Gerichte mit Reis sowie die klassischen Sushi-Arten Gunkan, Nigiri, Futomaki, Maki und Insideout Maki, die es mit Fisch, Gemüse oder Tofu gibt. Sushi ist mehr als nur Fisch – und man kann sagen: Was für ein Glück, einen so leckeren Sushi-Lieferanten im Stadtteil zu haben.

 

Begeistert hat mich eine typisch japanische Spezialität, die ich in einem Sushi-Laden bisher nicht angetroffen habe: Maki Sushi gefüllt mit der Heilnahrung Nummer Eins namens Ume, einer japanischen Pflaume (botanisch eigentlich Aprikose), die unreif gepflückt wird und über ein bis zwei Monate mit Salz in Holzfässern gelagert wird. Wer den säurig-salzigen Geschmack beim ersten Mal überwindet, wird die Ume und ihre Wirkungen schnell liebgewinnen oder sie sogar pur oder als Saft (Ume Su) in die Hausapotheke oder noch besser für allerlei Speisen in die tägliche eigene Küche mit aufnehmen. Die Wirkung der Umepflaume (jap. Umeboshi) ist vielfältig: Sie hat, genau wie Algen, eine stark entgiftende Wirkung, hilft bei Kopfschmerzen, Erkältungen, Fieber oder Kater und stärkt das Immunsystem. In Japan wird ihre tägliche Einnahme für die Gesundheit empfohlen. Für Fortgeschrittene empfehle ich die ebenfalls sehr gesunden Nattou (sprich: Natto) Maki aus fermentierten Sojabohnen. Nattou spaltet die Gemüter. Wer weiß, dass sie nachweislich den Bluthochdruck senken, gegen Osteoporose und Magengeschwüre helfen, entgiftend wirken und ein prima Eiweißlieferant sind, kann bezüglich des eher »gesunden« Geschmacks vielleicht ein Auge zudrücken. Ich kenne aber auch Menschen, die den Geschmack von Nattou lieben und es löffelweise pur essen. Als Desserts winken Eis, süße Röstkastanien oder japanische Pfannkuchen mit süßen Rotbohnen gefüllt wie sie im Film »Kirschblüten und Rote Bohnen« vorkommen. 

 

Alle Speisen haben eine japanische Bezeichnung und eine deutsche Übersetzung. Vegetarische Speisen sind durch zwei grüne Blätter an einem Stil gekennzeichnet. Alle Sushi Menüs werden mit Ingwer, scharfem Wasabi, Sojasauce und Stäbchen serviert. Auf der Getränkekarte stehen japanischer Grüntee, Ramune (japanische Limonade), Cola, Wasser, Reis- oder Pflaumenwein sowie japanisches Bier. Die Ume-Pflaume im Pflaumenwein unbedingt mitessen ! Aber Achtung: Sie hat einen Kern.

 

Wer seine Speisen vor Ort bestellt und auf die Fertigstellung der Gerichte wartet, kann in ausgelegten Büchern und Zeitschriften allerlei Wissenswertes über Japan und seine Kultur erfahren.

 

Geöffnet hat »Peko Peko Sushi« täglich von 17:00 bis 21:30 Uhr, samstags bereits ab 16:00 Uhr. Dienstags ist Ruhetag. Zu erreichen ist der Lieferdienst unter Telefon 0421 / 37 64 61 20 . Wenn der Anrufbeantworter anspringt einfach den Namen und die Telefonnummer hinterlassen. Es erfolgt ein baldiger Rückruf. Die Speisekarte gibt es unter www.peko-peko-sushi.de

 

Text: Nicole Henze, Foto: Milivanily, www.pixabay.com