VOR ORT

EINKAUFEN OHNE PLASTIK? FINDORFF BEKOMMT EINEN »UNVERPACKT LADEN«


Eröfnung am 1. Februar 2020: die Füllerei Findorff

Findorff fehlt bisher ein Laden für unverpackte Lebensmittel und Hygieneprodukte. Das soll sich jetzt ändern! Nora, Caro und Nele wohnen in Bremen, kaufen selber am liebsten unverpackt ein und haben sich jetzt daran gemacht, selbst einen »Unverpackt Laden« im Stadtteil zu gründen. Sie möchten dafür keine Kompromisse machen und setzen konsequent auf nachhaltige Lebensmittelspender aus Glas und eine Nussmusmühle! Qualität hat ihren Preis. Einen Teil der Gründungs- und Einrichtungskosten finanzierten sie über Privatkredite, aber die drei sind auch auf andere finanzielle Unterstützung angewiesen – und hatten daher im Vorfeld der Eröffnung eine Crowdfunding Aktion auf www.startnext.com gestartet. Die lief bis zum 11. Dezember 2019 um 23.59 Uhr – und das Fundingziel von 20.000 Euro wurde auch erreicht. Standort der »Füllerei Findorff« wird in Nähe des Findorffmarkts in der Borgfelder Straße 17 sein. Die Eröffnung wurde jetzt von Nora Osler definitiv für den 1. Februar 2020 angekündigt. Das Interview für FINDORFF GLEICH NEBENAN ist seit gestern im Kasten und wird in der kommenden Ausgabe ab dem 29. Februar erscheinen. Wer jetzt schon mehr über Gründerin Nora und Team erfahren möchte startet jetzt das nachfolgende Video.

 

Niederlassung Der DESIGNFUNKTION GRUPPE KOMMT IN DIE ADMIRALSTRASSE


München leuchtet: Findorff wird Standort für Design

Die designfunktion Gruppe der »designfunktion München GmbH« ist spezialisiert auf die ganzheitliche Entwicklung und Einrichtung von Arbeitswelten wie Praxen, Apotheken, Kitas und den Bereich Hotel und Gastronomie. Dafür ist man an zahlreichen Standorten in ganz Deutschland vertreten. Die Adresse in Bremen war bisher im Haus MDG Montage -und Dienstleistungs GmbH in der Zweigstraße nahe der Überseestadt. Zukünftig möchte man aber im Großraum Bremen / Oldenburg mehr zentrale Präsenz zeigen und vergrößert sich. Für eine größere, attraktivere Fläche von nunmehr ca. 850 m² zieht die Niederlassung Bremen jetzt nach Findorff in in die Admiralstraße 96. Damit wird jenes Gebäude wieder belebt, in dem bis Ende September 2018 das eher konventionelle Möbelhaus MEYERHOFF vertreten war – und das seit dem Auszug vom MEYERHOFF leer stand. Das wird sich jetzt erfreulicherweise ändern. Die Fenster sind bereits mit dem Logo von »designfunktion« beschriftet und eine spacige Flagge mit dem  Schriftzug weht ebenfalls bereits in Findorff. Das Unternehmen mit Hauptsitz in der Münchener Leopoldstraße verkündet auf seiner Internetpäsenz»Das denkmalgeschützte Rotklinkergebäude im loftähnlichen, industriellen Stil bietet eine vielfältige Nutzungsfläche für einen variablen Showroom. Die großzügige Fensterfront gibt den Blick auf die große Ausstellung frei und lädt zu einem Besuch ein.«

 

Wir von FINDORFF GLEICH NEBEN sind als Designfans begeistert und prognostizieren: Die designfunktion Gruppe ist mit ihrer Professionalität als Planer und Einrichter für Findorff und Bremen ein großartiger Zugewinn – und die neue Niederlassung ist zugleich auch eine echte Aufwertung für unseren Stadtteil. Herzlich willkommen in Findorff! Wir werden berichten. Bis dahin mehr unter www.designfunktion.de

 

FINDORFF GLEICH NEBENAN Ausgabe 13 erscheint ab dem 29. Februar 2020


Wer kreuzt denn da die Möhren?

Kleiner Tipp: Der kleine, feine Laden wurde im Jahr 2001 in Findorff gegründet und ist dieses Jahr volljährig geworden. Das heutige Team umfasst neben den beiden InhaberInnen (hier teilweise im Bild) vier weitere biobegeisterte MitarbeiterInnen und zahlreiche Aushilfen. Mehr dazu in der Printausgabe von FINDORFF GLEICH NEBENAN. Ausgabe 13 erscheint ab dem 29. Februar 2020. Anzeigenschluss  ist der 15. Februar 2020. Buchen Sie jetzt das von Ihnen gewünschte Anzeigenformat oder einen PR-Artikel online oder offline. mehr lesen...

 

© Kerstin Rolfes
© Kerstin Rolfes

Am 17. Dezember 2019 von allen Parteien einstimmig beschlossen


Beirat Findorff stellt Antrag für Bewohnerparken

Im November gab es eine turbulente Beiratssitzung, auf der eigentlich über den Tagespunkt: »Unter anderem Abstimmung des Beirats über die Beantragung des Bewohnerparkens im Quartier Bürgerweide« abgestimmt werden sollte. Dazu kam es nicht. Die Begründung der Beiratssprecherin: Seitens des Findorffer Beirats gäbe es für die Verschiebung gute Gründe; unter anderem  »Schwierigkeiten bei den Feinheiten«. Man sei aber zuversichtlich, »dass wir zeitnah zu einer guten Lösung kommen«.

 

Der Beirat hat Wort gehalten und in der letzten Sitzung vor der Weihnachtspause 2019 nunmehr einstimmig an das Amt für Straßen und Verkehr einen Antrag für die »Einführung von Bewohnerparken im Quartier Bürgerweide in Findorff« gestellt. Gab es auf der vorletzten Sitzung noch viel Protest, erntete man gestern im nahezu bis auf den letzten Platz besuchten Findorffer Jugendzentrum am Ende für den gefundenen Konsens verdient großen Applaus.  

 

In dem Antrag fordert der Beirat Findorff die Verkehrsbehörde auf, für den Ortsteil Bürgerweide eine konkrete Planung zum Bewohnerparken zu erarbeiten und dafür einen sogenannten Betriebsplan zu erstellen. Über diesen Betriebsplan wird der Beirat erneut beschließen. In den Prozess sollen auch auch die AnwohnerInnen einbezogen werden. Als sinnvoll wird eine qualitative Bürgerbeteiligung nach Vorbild des Hulsberg Quartiers erachtet.

 

Ebenso auf dem Wunschzettel steht ein ergänzendes Maßnahmenkonzept zur nachhaltigen Entlastung der Verkehrssituation. Geplant ist, das der Beirat dann über den vom Amt für Straßen und Verkehr zu erarbeitenden Betriebsplan erneut beschließt. Beiratsspecherin Anja Wohlers machte deutlich, das der Antrag auf Bewohnerparken zunächst ein Antrag sei; zeigte sich aber optimistisch, das im besten Fall die Umsetzung konkreter Maßnahmen bereits bis zum nächsten Freimarkt begrüßenswert wäre. Mehr Infos auch auf www.findorff-aktuell.de

 

BeWOHNERPARKEN FÜR FINDORFF: FRAGEN UND ANTWORTEN


Was es ist, was es kostet und wer wäre berechtigt?

Von den Sitzungsterminen bis zu ausführlichen und transparenten Darstellung von im Stadtteil relevanten Themen: Auch auf den letzten Sitzungen zeigte sich, dass der Beirat Findorff hinsichtlich einer eigenständigen, offensiven Öffentlichkeitsarbeit auf eigenen Kanälen zur breiten Vermittlung  für alle FindorfferInnen noch viel Luft nach oben hat. Aber auch das kann sich ja noch zum Positiven ändern. Wir haben bis dahin für unsere LeserInnen die wichtigsten Links zum Thema zusammengestellt.

 

© nile, www.pixabay.com
© nile, www.pixabay.com

DER ANTRAG IM WORTLAUT: Stadtteilbeirat Findorff Antrag zum 17.12.2019


Einführung von Bewohnerparken im Quartier Bürgerweide in Findorff

 

Der Beirat Findorff bittet die Verkehrsbehörde, für den Ortsteil Bürgerweide*) eine konkrete Planung zum Bewohnerparken zu erarbeiten und dafür einen sog. Betriebsplan zu erstellen. Über diesen Betriebsplan wird der Beirat erneut beschließen. Bei der Einführung des Bewohnerparkens sind Anwohner*innen durch geeignete Formate einzubeziehen. Insbesondere wünscht sich der Beirat eine qualitative Bürgerbeteiligung nach Vorbild des Hulsberg Quartiers.

 

Begleitet werden sollte das Bewohnerparken durch ein Maßnahmenkonzept zur nachhaltigen Entlastung der Verkehrssituation. Es gilt auch Lösungen zu erarbeiten, wie Stellflächen, die durch Einführung des Bewohnerparkens wegfallen, ggf. kompensiert werden können, beispielsweise durch den Ausbau von Carsharing und Nahmobilitätsangeboten sowie Überlegungen bezüglich eines Quartier-Parkhauses.

 

Bei der Umsetzung des Bewohnerparkens ist zu prüfen, inwieweit Vorschläge der Studierenden der Hochschule Bremen, die sie in ihren Studienarbeiten unter  Leitung von Prof. Dr.-lng. Carsten-W. Müller zum Workshop »Neuordnung der Straßenräume in Findorff« erstellt haben, einbezogen werden können. Begründung: Die Verkehrsbelastung und der Parkdruck in Findorff sind insbesondere im Ortsteil Bürgerweide hoch. Die Nachfrage nach Parkplätzen überschreitet seit Jahren das vorhandene zulässige Maß im öffentlichen Straßenraum. Kreuzungs- und Einfahrtsbereiche sind in der Regel so zugestellt, dass sich Fußgänger*innen aber auch Personen mit Kinderwagen, Rollstuhl, Rollator und anderen Mobilitätshilfen oft nur eingeschränkt bewegen können. Dieser Zustand stellt ein erhebliches Sicherheitsproblem dar, vor allem wenn Rettungswege blockiert werden und Fußgänger*innen gezwungen sind, die Fahrbahn zu nutzen. Notwendig sind daher Maßnahmen zur Reduzierung der Verkehrsbelastung sowie zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, der Barrierefreiheit und der Aufenthaltsqualität im Quartier. Die Einführung von Bewohnerparken und die damit einhergehende Neuordnung des Parkraums sollen dazu beitragen, für geordnete und sichere Verkehrsverhältnisse zu sorgen und den Parkdruck im Quartier zu lindern. Nach der Auswertung der Verkehrsuntersuchung »Untersuchung der Straßenraumnutzung und Parksituation Im Ortsteil Alt-Findorff« durch die Planungswerkstatt BMO-Stadt und Verkehr sind die Voraussetzungen für die Anordnung einer Bewohnerparkregelung gegeben. 

 

•) Der betreffende Bereich Im Ortsteil Bürgerweide ist begrenzt durch die Findorffstraße, Eickedorffer Straße, Hemmstraße und Admiralstraße. Er kann als Modell für Erweiterungen in angrenzende Ortsteile (südlich der Admiralstraße: zwischen Neukirch-und Leipziger Straße) dienen. 

 

Beirat Findorff, 17.12.2019 

 

Hier geht es zu den aktuellen ? Protokollen der öffentlichen Beiratssitzungen: mehr lesen...

DAnk Des SPONTANEN ENGAGEMENTS EINIGER FINDORFFER KURZ VOR SCHLUSS:


Am Ende doch noch eine schöne Bescherung

© Mathias Rätsch

»Braucht Findorff einen Weihnachtsbaum?« fragten wir auf einer Doppelseite in der Printausgabe von FINDORFF GLEICH NEBENAN Anfang November. Kurz dazu im Rückblick die wesentlichen Fakten nochmals zusammengefasst: In den letzten Jahren wurde die Organisation und Aufstellung und der Abtransport des große Findorffer Weihnachtsbaum ausschließlich aus dem Etat des Vereins der Findorffer Geschäftsleute getragen. Weil es sich aber begab, dass die Kosten für die jährliche Aktion nicht weniger und die Beiträge bei zugleich stagnierenden Mitgliederzahlen nicht mehr wurden, entschied man sich bereits im April 2019 darüber abstimmen zu lassen, ob der bisherige Traum von Baum für alle im Stadtteil auch zukünftig allein  getragen werden sollte – und siehe da: Die Mehrheit der Mitglieder stimmte für den Beschluss, einen Weihnachtsbaum am Platz vor der Jan-Reiners-Lok nicht mehr aus der Vereinskasse zu finanzieren. 

 

Ein weiteres Argument seitens des Vorstands war, neben den hohen Kosten für die Weihnachtsaktion, dass der aufgestellte Baum in der öffentlichen Wahrnehmung überwiegend dem Bürgerverein Findorff oder der Stadt Bremen zugeschrieben wird – eine im »Dorff« scheinbar weit verbreitete Ansicht, der durch professionelle Öffentlichkeitsarbeit zu begegnen gewesen wäre, wenn man die denn könnte und gewollt hätte. 

 

FINDORFF GLEICH NEBENAN machte die Finanzierung in der letzten Ausgabe in unserer Meinungsrubrik JA ODER NEIN zum Thema – und für ein NEIN gab es übrigens auch ganz andere nachvollziehbare ökologische Argumente des Autoren für diese Position. Lesen Sie den kompletten Meinungsbeitrag auf Seite 26/27 in der Onlineausgabe

 

Als Anfang Dezember über eine Nachfrage in Findorffs mit 1.546 Mitgliedern größter facebook-Gruppe »Du kommst aus Good Old Bremen Findorff wenn….« zwei kurz Posts »Kommt nicht« und »Die Geschäftsleute haben das Budget für wichtige Aufgaben verplant« durch den Werbewart im Vereinsvorstand kamen, wurde vielen FindorfferInnen endgültig klar, dass es dieses Jahr den üblichen Weihnachtsbaum mangels Finanzierung tatsächlich erstmals nicht geben würde. Es folgten starke emotionale Reaktionen auf facebook und es gab zugleich interessante Ideen für Alternativen. FINDORFF GLEICH NEBENAN erreichten zum Thema Weihnachtsbaum online zahlreiche Leserbriefe, die man hier nachlesen kann.

 

Unser Vorschlag für die Finanzierungs eines Weihnachtsbaum war bereits im November folgender in der Printausgabe von FINDORFF GLEICH NEBENAN »Mit der monitären Unterstützung zahlreicher FindorfferInnen wäre der Weihnachtsbaum zu retten – und nicht nur Kinderaugen könnten wieder leuchten. Wenn es aber nicht klappen sollte, den großen Weihnachtsbaum für 2019 zu finanzieren ? Das wäre dann als Test für den oft beschworenen Gemeinschaftssinn im Stadtteil im Ergebnis eine ziemlich trostlose Bescherung für alle.« 

 

Diese ziemlich trostlose Bescherung wurde nun gerade noch rechtzeitig am 11. Dezember 2019 verhindert – und zwar durch das Autohaus Schmidt & Koch Utbremen, RG Automobile Riza, Mehmet Gündogan und TC Tarkan Akin. Wir bekunden Respekt für die Initiatoren, sagen Danke für das spontane Engagement, doch noch einen feinen Weihnachtsbaum mit schöner Beleuchtung im Stadtteil aufzustellen – und als einziges Stadtteilmagazin aus Findorff für Findorff sind wir selbstverständlich gern 2020 dabei, für einen Weihnachtsbaum wie in den vergangenen Jahren eine rechtzeitige gemeinschaftliche Spendenaktion offensiv medial zu unterstützen – denn alles andere wäre ja in der Tat ziemlich trostlos.

 

Auf die organisierten Findorffer Geschäftsleute allein kann der Stadtteil auch 2020 übrigens nicht hoffen. Das machte der Werbewart im Vereinsvorstand in einem weiteren Post auf facebook als Antwort auf eine potentielle Spenderin ziemlich klar. Zitat: »hiermit öffentlich gemacht. der Verein wird sich zu 99% nächstes Jahr auch nicht darum kümmern«. Zugleich erklärt er in in einem ausführlichen Post unter dem Titel »Gemeinschaftswerbung für ihre Mitglieder« in Findorffs wichtigster facebookgruppe im Nachhinein die Entscheidung und Beweggründe, den Weihnachtsbaum nicht mehr zu finanzieren. Weitere Meinungen zu »Braucht Findorff einen Weihnachtsbaum?« gibt es auf Seite 26/27 in der aktuellen Onlineausgabemehr lesen...

»KLEINEN GALERIE EICHENBERGER STRASSE« mit letzter FINISSAGE


Galeristin Helga Busch verabschiedet sich aus Findorff

Am 14. Dezember 2019 war Finissage der letzten Ausstellung in der »kleinen galerie eichenberger straße« – und zwar für immer. Galeristin Helga Busch begeisterte sich und Andere seit jeher für die Kunst – und bot dafür mit viel Engagement in Findorff fast 20 Jahre lang KünstlerInnen ein Forum für Ausstellungen. Nun schließt sie ihre Galerie in Findorff. Schade, schade, das es jetzt vorbei ist. Wir haben Helga Busch als aufgeschlossene, charmante und lebensfrohe Person kennengelernt, die unauffällig, zurückgenommen, aber bestimmt wußte, was sie wollte. Wer mag liest dazu online das ausführliche Interview in Ausgabe Nr. 7 aus dem Jahr 2018 in FINDORFF GLEICH NEBENAN »Ausstellungen mache ich möglich, weil ich es will !« Respekt und weiterhin alles Gute! mehr lesen...

 

Helga Busch
© privat

Guck mal wEr da MIT WEM spricht!


Diese Stimme kennt jedeR.

Große Freude in der Redaktion: Nach fast zwei Jahren Kontakt über seine freundliche Agentin hat es für kommende Ausgabe geklappt. Volker Lechtenbrink ließ es sich nicht nehmen, uns für Interview und Fotoproduktion in seine langjährige Spielstätte, das berühmte »Ernst Deutsch Theater« einzuladen, um unsere Fragen zu beantworten. Was nur wenige Ältere noch wissen: Der beliebte Schauspieler, Regisseur, Intendant, Texter, Sänger und Synchronsprecher ist als Kind in der Tölzer Straße in Findorff aufgewachsen – und hat auch nach dem Umzug der Familie nach Hamburg seine Ferien dort bei den Großeltern verbracht. Das komplette Interview gibt es in der Weihnachtsausgabe Nr. 12 von FINDORFF GLEICH NEBENAN, die momentan mit 10.000 Exemplaren verteilt wird. mehr lesen...

 

© Phillipp von Dithfurth
© Phillipp von Dithfurth

SeltsameS Bild aus der Plantage


Der Häuptling der Indianer vom Stamm der Bockhacker?

Schon wieder ein neues Fitness-Studio in Findorff? PtantAGER statt Golden Ager? Der Häuptling der Indianer vom Stamm der Bockhacker mit Squaws ? Oder etwa doch eine neue Spaßpartei?Und wer ist dann der junge Mann im Vordergrund? Dieses merkwürdige Foto läßt zahlreiche Interpretationen offen – und hat es leider nicht in die kommende Ausgabe vom FINDORFF GLEICH NEBENAN Nr. 11 geschafft , die ab 16. August 2019 mit einer Auflage vom 10.000 Exemplaren erscheint. Eine Anzeige schalten geht noch bis zum 26. Juli – und dann gibt es auch die Geschichte als Auflösung aller Merkwürdigkeiten, die dieses Motiv vermittelt. mehr lesen...

 

© Bildplantage13
© Bildplantage13

Neues Wimmelbild am Ende der Herbststraße eingeweiht


ESPABAU und Claus Lumma machen Findorff bunter

Einweihung war am 1. Juli 2019: Es gibt ein neues »Wimmelbild« in Findorff auf einer Fassade am Ende der Häuserreihe Herbststraße / Eickedorffer Straße. Das Wandbild-Projekt wurde initiiert von Manfred Eisinger, Mitglied im Vorstand der ESPABAU. Wir trafen schon vorher Günther Warners, Leiter der technischen Abteilung im Unternehmen und Wandkünstler Claus Lumma zum Interview für eine exklusive Vorveröffentlichung online und in der Sommerausgabe 2019 von FINDORFF GLEICH NEBENAN. mehr...

 

© alle Mathias Rätsch, außer: Gruppenaufnahme © Ulf Jacob

IM RÜCKBLICK: MIT FOTOGRAFIN Kerstin Rolfes unterwegs


Impressionen von der jazzahead! 2019

»Jazz ist, warum dieses Jahrhundert anders klingt als andere« sagte einst der Trompeter Dizzy Gillespie – und man möchte das Zitat wie folgt modifizieren: »jazzahead! ist der Anlass, warum Bremen einige Tage im Jahr anders klingt als an anderen Tagen«. Die »jazzahead!« 2019 direkt vor den Toren Findorffs hatte wieder ein Festival mit einem prall gefüllten Live-Programm. Die Bremer Fotografin Kerstin Rolfes hat auch diesmal wieder die wunderbare Stimmung auf der »German Expo Night« zwischen Schlachthof und Messehalle mit fotografisch brillianten Impressionen spontan eingefangen. Starten Sie den Vergrößerungsmodus der Bildergalerie durch den Klick in ein Bild.

 

© Kerstin Rolfes

Fotoshooting mit Wasserexpertin Bea Claus


Wasser in Gefahr?

Gerade noch beim Stadtgespräch von »Leben in Findorff« im Klimacafé der Klimazone Bremen-Findorff und jetzt  beim »Fotoshooting« mit Kerstin Rolfes an der Wese: WWF-Umweltexpertin Beatrice Claus wird für die nächste Ausgabe des Stadtteilmagazins FINDORFF GLEICH NEBENAN abgelichtet. 

 

Klicken Sie in die Bilder.

Unterwegs im Bürgerpark und Stadtwald


Mein Freund der Baum

Welche klimatische Bedeutung haben Bürgerpark und Stadtwald für Findorff? Wir haben für die Anfang Mai kommende Ausgabe Nr. 10 einen Experten dazu befragt und von unserer Fotografin Kerstin Rolfes in Szene setzen lassen. Das hat bei sonnigem Wetter und erstem Grün viel Spaß gemacht. Hier ein paar Impressionen vom Making of. mehr lesen...

 

FINDORFF GLEICH NEBENAN VOR ORT IM BLUESCLUB


Fotosession im Meisenfrei

Der Herausgeber (rechts im Bild) war dienstlich vor Ort für FINDORFF GLEICH NEBENAN im Meisenfrei Blues Club, um gemeinsam mit Fotograf Thomas Borchardt (Danke für die tollen Fotos) den freundlichen Herren im Vordergrund fotografisch in Szene zu setzen – während die britische Pop-, Jazz- und Funkband »Shakatak« gerade probte. Wer ist der Herr im Vordergrund, der sonst eher im Hintergrund tätig ist? Das erfährt die geneigte Leserschaft in der kommenden Ausgabe des Magazins aus Findorff für Findorff für Handel, Dienstleistung, Kultur & Politik im Stadteil ab dem 15. November. Bis dahin liebe potentielle Inserenten aus und um Findorff zum Weihnachtsgeschäft (ja, Weihnachten wird kommen! Doch, doch...) bitte auch diesmal noch eifrig Anzeigen schalten – zum Beispiel ab schlappen 90,00 Euro im Weihnachtskalender, damit es wieder eine richtig fette Ausgabe werden kann. mehr lesen...

 

Foto © Thomas Borchardt
Foto © Thomas Borchardt

Unterwegs mit unserer Fotografin Kerstin Rolfes


Wer fotografiert, hat mehr vom Leben

Ist das so? Tja, was soll man sagen, beim Fotografieren liegen unserer Fotografin die Männer zu Füßen, aber wer nur ist dieser Mensch? Die Auflösung gibt’s in der Weihnachtsausgabe von FINDORFF GLEICH NEBENAN. mehr lesen...

 

Foto © Mathias »Blindfisch« Rätsch
Foto © Mathias »Blindfisch« Rätsch

Der Findorff Verlag war live auf dem Sommerfest 2018


Aus Findorff. Für Findorff.

Am Samstag, den 18. August war es wieder soweit: Findorff feierte das große Sommerfest 2018 – und wir feierten mit! Der Findorff Verlag war mit einem eigenen Stand und einer Fotoaktion für die nächste Ausgabe von »FINDORFF GLEICH NEBENAN« dabei! Danke an das Findorffer Fotografenteam Ercan Yidirim und Janine de Fries für die professionelle Standbetreuung und Organisation. Danke natürlich auch an alle Beteiligten , die bei unserer Fotoaktion mitgemacht haben und zu Gast auf unserem Stand waren. Und ein weiteres Danke geht an Titelheld Busfahrer Helmut Schellhammer, der mit seiner wunderbar kommunikativen Art die letzten Exemplare unseres Magazins charmant unter die in- und auswärtigen BesucherInnen gebracht hat. Wir freuen uns auf das Findorffer Sommerfest 2019! 

Annie Heger In der Sommerausgabe von »FINDORFF GLEICH NEBENAN«:


Die Leute warten darauf, dass ich endlich losbabbel.

Annie Heger
Foto © Linn Marx

 

Moin Annie! Du kommst aus Ostfriesland, aus Spetzerfehn, und hast davon geträumt, mal die »Liza Minelli von Ostfriesland« zu werden. Hattest Du von Anfang an geplant, dass das auf Plattdeutsch passieren könnte?

 

Nein, das nun wahrhaftig nicht. Eine internationale Karriere habe ich mir ausgemalt, auf Englisch, vielleicht auf Deutsch, aber ganz sicher nicht auf Platt!

 

Können die Menschen - auch außerhalb Ostfrieslands - Dich denn verstehen?

 

Nicht alle. Die Menschen in Bayern haben ein großes Problem, mich zu verstehen, können die Lieder dann aber manchmal auch atmosphärisch einfach in sich aufnehmen. Die Witze können sie aber gar nicht verstehen. Auch in Schleswig-Holstein muss ich aufpassen, dass ich mein Platt so ein bisschen entschärfe. Das Fehntjer-Platt aus Ostfriesland ist dann doch ein ganz anderer Schnack und auch noch etwas platter als das städtische Bremer oder Hamburger Platt. 

Am Anfang war das gar nicht einfach für mich, auf der Bühne blitzschnell umzuschalten. Aber inzwischen kann ich schon ganz gut damit umgehen. 

 

Meinst Du, dass das Plattdeutsche inzwischen so eine Art Renaissance erlebt, auch bei den jungen Leuten?

 

Ja, das ist so, und das freut mich sehr. Das kommt daher, dass Heimat und Herkunft in dieser Zeit wieder sehr wichtig sind. Alles ist hektisch, schnell und nicht zu überblicken, dann braucht man Wurzeln, Identitätswurzeln. Mit Nationalstolz haben wir es nicht so, aber in Regionalpatriotismus sind wir echt gut. Und bei mir persönlich löst besonders die plattdeutsche Sprache das wohlige Gefühl von Nachhausekommen in meinem Herzen aus. Gleichzeitig ist Platt inzwischen »cool« und gibt jungen Menschen das Gefühl, zu etwas dazuzugehören. 

 

Du lebst jetzt in Berlin. Gibst Du dort auch Konzerte in Plattdeutsch oder doch mehr in Hochdeutsch?

 

 Ich mache in Berlin viel auf Hochdeutsch, na klar. Ich will ja, dass die Menschen im Publikum auch was davon haben, dass sie da sitzen. Aber ich lasse mir das nicht nehmen, immer zumindest einen plattdeutschen Song zu singen. Das ist das, was mich ausmacht, das wissen die Leute auch, und sie warten förmlich darauf, dass ich endlich losbabbel, wie mir der Schnabel gewachsen ist. 

 

Macht es Dir mehr Spaß, Deine Texte in Platt- oder in Hochdeutsch zu schreiben?

 

Das kann man nicht so genau sagen. Ich weiß nur, dass es mir leichter fällt, auf Platt zu schreiben. Ich habe gleich viel mehr Bilder im Kopf und Reime. 

 

Man sagt ja, Du bist so 'n Tausendsassa. Was machst Du denn sonst noch für Spektakel, auch Kabarett?

 

Kabarett mit Vanessa Maurischat (»Eine geht noch!«), das ist wahrlich ein lustiger Abend und auf Hochdeutsch, also barrierefrei für alle. Ich singe und tanze mit »Sweet Sugar Swing« durch die Lande und wir machen so richtig Swingmusik.  Ich bin eine von den NDR »Hör mal‘n beten to!« Snuten. Ich moderiere alles, von Festivals, Podiumsdiskussionen, Galas, von Arenen, kleinen Theatern bis hin zum Bundesfamilienministerium. Ich bin Aktivistin bei dem Projekt »100 % Mensch», bin im Orgateam von CSD Nordwest, Leiterin vom PLATTart-Festival, ganz aktiv auch in der evangelischen Kirche, schreibe Bücher… und habe drei Firmen: eine Bookingagentur, einen Musikverlag und ein Independent Plattenlabel.

 

Da bist Du aber gut beschäftigt… Bei Deinem Konzert hier in Bremen spielt Matthias Monka aus Bremen-Nord ja Klavier. Er ist ja »nur« Begleitung, aber kann er auch Platt?

Ha, nur Begleitung. Das kannst so sagen, vor allen Dingen, weil er kein Platt kann, aber er beseelt das ganze Programm, und ich meine, er ist mehr als nur Begleitung. Er ist ein echtes Geschenk. Auch sein Platt wird immer besser und manchmal lacht er sogar an der einen oder anderen (richtigen) Stelle. 

 

Bremen ist ja nicht allzu weit weg von Ostfriesland. Ist das für Dich so was wie ein Heimspiel?

 

Heimspiel ist das wohl eher für Matthias, der ja aus Bremen kommt. Bremen ist doch recht weit weg von Ostfriesland, und die Bremer haben doch eine ganz andere Mentalität als die Ostfriesen. Aber, ich habe meine Heilpraktiker-Ausbildung in Bremen gemacht und deshalb ist das so etwas wie eine Reise in meine Vergangenheit. 

 

Dann Willkommen in Bremen! Hast Du schon mal in so einem Museum, wie das Alte Pumpwerk gespielt? Kannst Du Dir vorstellen, wie das wohl gehen mag?

 

Ich habe schon öfter in Kulturzentren gespielt, die früher etwas anderes waren, wie Schlachthöfe, Mühlen, Alte Webereien, aber ich glaube noch nicht dort, wo denn auch noch die alten Maschinen rumstehen. Das wird, denke ich mal, eine richtig besondere Atmosphäre geben. 

 

Interview: Almut Heibült, Foto: Linn Marx

 

Das Ostfriesen-Talent spielte 2011 Mephisto in Goethes Faust auf Platt am Staatstheater Oldenburg, entdeckte ihre Muttersprache neu und schrieb ein Programm up Platt. Sie ist eine der jungen Stimmen der Kolumne »Hör mal’ beten to !« auf NDR 1, moderiert Shows und war Hallervordens Plattdeutschcoach. 2016 erhielt sie den Niederdeutschen Literaturpreis der Stadt Kappeln, weil sie laut Jury »der plattdeutschen Sprache ihren eigenen Ton verleiht« und »maßgeblich dazu beiträgt, auch ein junges Publikum für das Plattdeutsche zu begeistern«.

 

Mehr Infos auf www.annierockt.de. Die plattdeutsche Originalversion des Interviews ab es gedruckt und online in der nächsten Sommerausgabe 2018 von FINDORFF GLEICH NEBENAN.

»FINDORFF GLEICH NEBENAN« präsentierte:


Isa Fischer: Stadt Land Fluss

Fotos © Helmut Schellhammer (38) und © Ulf Jacob (6)  

Am Samstag, den 3. März präsentierte »FINDORFF GLEICH NEBENAN« den ersten von uns medial unterstützten KULTUR-EVENT in Findorff im Jahr 2018. An diesem Tag eröffnete die bekannte Stadtzeichnerin Isa Fischer in Findorff ihre Ausstellung »STADT LAND FLUSS«  mit ausgesuchten Originale in Arinas Café . Im »Vorprogramm« ging es auf »Findorffhausexpedition« mit unserem Autor Ulf Jacob.  Im Rahmen der offiziellen Eröffnung gab es zudem wunderbare Live-Musik von »Liquid Words« aus Hannover. Der Eintritt für das dreiteilige »Kulturpaket« in der Neukirchstraße 44 war kostenlos. Die TeilnehmerInnen konnten sich uns für unsere Planung einfach online über unser Kontaktformular anmelden und wurden auf der Gästeliste vermerkt. Die Resonanz hat uns überrascht : Mit am Ende über 70 Anmeldungen wurde es rappellvoll in Arinas Café. Vielen Dank an alle Gäste. Wir hoffen es hat allen Spaß gemacht und freuen uns auf den nächsten Event, den wir über FINDORFF GLEICH NEBENAN promoten.

 

 

Mehr Ereignisse in Findorff vor Ort bis 2017 gibt es im Archiv. mehr lesen...