ZWISCHENRUF

»Zwischenruf« ist unsere Meinungsrubrik auf FINDORFF GLEICH NEBENAN. Auch Sie haben ein für  Findorff relevantes Thema, das Ihnen am Herzen liegt und welches Sie gern an dieser Stelle ausführlicher darstellen möchten? Mailen Sie uns Ihren Beitrag, der vom Umfang ca 5.000 Zeichen umfassen sollte. Bitte beachten Sie: Wir entscheiden intern, ob wir den Beitrag für unsere LeserInnen veröffentlichen möchten. Es besteht daher kein Recht auf Veröffentlichung.

 

MATHIAS RÄTSCH ÜBER DIE DISKUSSIONEN ÜBER »BEWOHNERPARKEN« IN FINDORFF


Verlogen!

Nicht nur für Menschen mit einer Beeinträchtigung ist das Fortkommen im Alltag ist in einem verdichteten Stadtteil wie Findorff auf den illegal zugeparkten Straßenzügen nahezu unmöglich. Verbal fordert man im eigentlich aufgeklärt-liberalen Findorff in schnöden Lippenbekenntnissen die Rechte von mobilitätseingeschränkten Menschen mit Rollatoren und Rollstühlen SELBSTVERSTÄNDLICH auch, aber diese Rechte tatsächlich mittels »Bewohnerparken« endlich konsequent auch im Stadtteil umsetzen?  Mathias Rätsch ist Mediengestalter und Herausgeber von FINDORFF GLEICH NEBENAN – und findet einige vorgebrachte Argumente mit ihrer fatalen Mischung aus Egozentrik und Egoismus besonders mit Hinblick auch die schwächsten VerkehrsteilnehmerInnen mittlerweile weitaus ärgerlicher als nur peinlich. Mehr lesen...

 


SASKIA DÖRING ÜBER VERÄNDERUNGEN IN DER FINDORFFER FILIALE DER SPARKASSe


Das Bankgeschäft wird digitaler und bleibt persönlich

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Die Sparkasse Bremen verfolgt bereits seit einigen Jahren die Strategie, hervorragende digitale Services und Produkte anzubieten und gleichzeitig mit persönlicher Präsenz und einer hohen Beratungsqualität in allen Stadtteilen vertreten zu sein. Das erklärte Ziel: 15 Stadtteilfilialen in der Stadt Bremen werden eröffnet. Unabhängig von diesen Plänen prüft die Sparkasse in regelmäßigen Abständen das Nutzungsverhalten in ihren Filialstandorten und passt den Service diesen Entwicklungen an. Das ist nun in Findorff mit der Änderung in der Bargeldversorgung geschehen. Mehr lesen...

 


MATHIAS RÄTSCH ÜBER EIN Wiederkehrendes THEMA IN DER LOKALPOLITIK


(K)ein Logo für Findorff ?

»Braucht Findorff ein eigenes Logo?« Diese Frage ist seit Jahren in schöner Regelmäßigkeit ein beliebter Tagesordnungspunkt für den Beirat Findorff – zuletzt gestellt im Fachausschuss »Wirtschaft, Kultur, Inneres und Sport« Ende 2020. Die bisherigen Diskussionen über ein Stadtteillogo sind vergleichbar mit Fachsimpeleien von Fans über Werder Bremen: Alle können irgendwie mitreden, aber kaum jemand hat tatsächlich fundierte fachliche Kompetenzen. Zielgerichtet eine Lösung zu entwickeln sieht anders aus. Mathias Rätsch ist Diplom-Designer, PR- und Werbetexter, Kommunikationswirt und Herausgeber von FINDORFF GLEICH NEBENAN – und hat sich Gedanken gemacht, was im Vorfeld einer Logoentwicklung passieren sollte. Mehr lesen...

 


CHRISTIAN GLOEDE ZUR »Solidaritätsbekundung mit dem Findorffer Polizeirevier«


Für echte Solidarität !

Sollte man als Beirat nach dem Farbanschlag auf das Polizeirevier Findorff per Antrag Solidarität mit den PolizistInnen zeigen? CDU FDP und GRÜNE SPD sagten ja und stimmten dem von der CDU und FDP eingebrachten Antrag »Solidaritätsbekundung mit dem Findorffer Polizeirevier« zu; DIE LINKE lehnte ihn ab. Christian Gloede ist Fraktionsmitglied für die LINKE im Beirat Findorff und erklärt warum. Gloede möchte Solidarität stattdessen im Kampf um bessere Arbeitsbedingungen für die Polizistinnen beweisen – und fragt sich: »Wo waren CDU und FDP mit Anträgen bei anderen Farbanschlägen im Stadtteil?« Mehr lesen...

 


LÖSUNGEN FÜR DIE VERKEHRSPROBLEME IN FINDORFF


Bitte mit Respekt und einer fairen Kommunikation

Beatrix Eißen, »Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen«, ist im Beirat Findorff Sprecherin im Fachausschuss »Wirtschaft, Kultur, Inneres und Sport«. Sie setzt auf einen konstruktiven Dialog und findet es nicht hilfreich, wenn sich vom Beirat eingeladene Referenten mit einem Offenen Brief gegen Diffamierungen zur Wehr setzen müssen. Sie möchte, dass man für die Verkehrsprobleme in Findorff weiterhin gemeinsam zu Lösungen kommt. Die Motivation aller Beteiligten sei wichtig und dürfe nicht zugunsten von kurzfristigen Popularitätsgewinnen zerstört werden. Ein »Zwischenruf« von Beatrix Eißen für die »Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen« im Beirat Findorff.

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JÁNOS SALLAI IST IN Seiner Meinung zum Bewohnerparken Noch Gespalten.


Bewohnerparken für Findorff? Angebote statt Verbote!

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Über(be)parkte Flächen und kein Durchkommen für Mensch, Rad und verschiedene Serviceleistungen, von Anlieferverkehr über Müllfahrzeuge bis hin zum Krankenwagen sind in Teilen Findorffs leider alltäglich. Nebeneinander spazieren gehen ist nicht mehr möglich und Fahrradfahren wird zum Abenteuer. Einschränkungen und Unwegbarkeiten für gehandicapte Personen werden in Kauf genommen. Sind die Abschaffung und Verdrängung notwendiger Parkplätze eine Lösung? Vermutlich genauso wenig, wie das anhaltende Überparken von Wohngebieten. Ein Zwischenruf von János Sallai, Mitglied der FDP Fraktion im Beirat Findorff.

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OLAF ERNSTING ÜBER SEINE SITUATION ALS KLEINUNTERNEHMER IM »Lockdown«


Es ist zum Kotzen!

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Olaf Ernsting ist seit 1990 selbstständig, u. a. mit Standorten in Delmenhorst, Syke und Bruchhausen-Vilsen – und seit 2011 Inhaber der »Video Boxx« in Bremen Findorff in der Fürther Straße 10, die es bereits seit 2002 gibt. Die Folgen des »Lockdowns« setzen dem Kleinunternehmer zu. Der Videothekar findet, die finanzielle Unterstützung durch staatliche »Hilfspakete« ist nicht wirklich durchdacht, kann keinesfalls die heftigen Umsatzeinbrüche ausgleichen und kommt wenn, viel zu spät bei vielen UnternehmerInnen an. Ernsting zieht in einem »Zwischenruf« eine bitteres Zwischenbilanz »Ich als Kleinunternehmer komme mir sich inzwischen vor wie der letzte Idiot.«

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MATHIAS RÄTSCH ÜBER EINEN OFFENEN BRIEF DER »FINDORFFER GESCHÄFTSLEUTE E.V.«


Empfänger unbekannt. Absender auch.

Parkplatzvernichtung durch Bewohnerparken in Findorff? Das befürchten scheinbar ca. 70 im Verein organisierte Findorffer Geschäftsleute in einem offenen Brief an die Politik. Kann man machen, wenn man sich wünscht, »dass alle Aspekte mit einbezogen werden« und meint, dass »die Bedürfnisse der Geschäftsleute und ihrer Mitarbeiter nirgends betrachtet wurden.« Es stellen sich dennoch einige Fragen: Wer ist DIE Politik? Geht es auch konkreter? An wen richtet sich dieser Brief? Und: Wer hat ihn federführend geschrieben? Allein der Vorstand – oder wurden im Vorfeld alle Mitglieder des Vereins befragt? Einige nachdenkliche  Anmerkungen von Mathias Rätsch, Herausgeber von FINDORFF GLEICH NEBENAN. Mehr lesen...

 


ANJA WOHLERS: Recycling-Station Findorff vollständig erhalten


Was passiert mit der Findorffer Recycling-Station?

Der von der Bremer Stadtreinigung (DBS) vorgestellte »Entwicklungsplan Recycling-Stationen 2024« sorgt für erheblichen Unmut in etlichen Bremer Stadtteilen. Unter dem zukünftigen Namen »Grüne Station« verbirgt sich eine Teilschließung und eine ganz erhebliche Einschränkung des Leistungsangebots. Statt bislang 44 Stunden soll die Station ab 2022 nur noch 15 Stunden in der Woche geöffnet sein. In den Wintermonaten soll die Station sogar ganz geschlossen werden. Dazu ein »Zwischenruf« von Anja Wohlers, die seit 2003 als Mitglied von »Bündnis 90/Die Grünen« im Findorffer Beirat vertreten ist. Sie engagiert sich im Beirat, weil »es oft Spaß macht, Prozesse mitzugestalten, es manchmal aber auch wichtig ist, Fehlentwicklungen gemeinsam zu verhindern.« Mehr lesen...

 


MARIE PIGORS: DAS GRÜNE UMWELTRESSORT HAT EINE Riesenchance vertan.


Die Wahrheit hat keine Lobby.

Die durch den rot-rot-grünen Senat politisch forcierte »BioStadt Bremen« hat in ihrem Aktionsplan als Ziel definiert »die Qualität der öffentlichen Gemeinschaftsverpflegung sowie das Angebot ökologischer und möglichst regionaler Produkte zu erhöhen.« Dafür soll im öffentlichen Bereich auf Bio-Kost umgestellt werden. Für die Umstellung der Gemeinschaftsverpflegung ist eine Übungsküche geplant. Das Konzept dafür soll nach einer Ausschreibung der Groß-Caterer »Chefs Culinar« entwickeln. Von der Bremer Bio-Branche wird nachträglich das Ausschreibungsverfahren durch das grüne Umweltressort für das Konzept der Übungsküche scharf kritisiert. Ein Zwischenruf von Biohändlerin Marie Pigors, die Betriebsleiterin beim »Naturkost Kontor Bremen« ist und zusammen mit ihrem Vater Kurt Richter den ältesten Biostand auf dem Findorffmarkt betreibt. Mehr lesen...


Ein Zwischenruf von Thomas Bretschneider, Vorstand Martinsclub Bremen e. V.


Inklusion ist nicht verhandelbar!

Inklusion ist ein Menschenrecht. Die gesellschaftliche Beteiligung von Menschen mit Beeinträchtigung ist verbrieft und somit nicht verhandelbar. Doch in der Corona-Zeit schien dies nicht zu gelten. Gewisse Beschränkungen des täglichen Lebens, um das Virus einzudämmen, waren und sind wichtig und machen Sinn. Menschen mit Beeinträchtigungen wurden von den gesellschaftlichen Restriktionen jedoch besonders hart getroffen. Sie haben den Stempel »Risikogruppe« aufgedrückt bekommen. Der Schutz dieser Risikogruppen galt dabei als Maßgabe für alle Anordnungen. Mehr lesen...

MARCEL SCHRÖDER ÜBER DIE MANGELNDE WERTSCHÄTZUNG DES POLIZEIBERUFS


Ein Angriff auf uns alle!

Es vergeht kaum nur eine Woche, in der es in Bremen keine Meldungen über brennende Autos, eingeschlagene Scheiben oder Farbattacken auf Parteibüros gibt. Anfang Mai hat es die Polizeistation in Findorff erwischt. Unbekannte haben die Scheiben mit einer Waschbetonplatte eingeworfen. Man kann froh sein, dass die Station zu der Zeit nicht besetzt war. Die Häufigkeit, mit der gerade Einsatzkräfte und allen voran Polizisten zum Opfer von Gewalt werden, ist erschreckend. So gab es laut Innenbehörde im letzten Jahr 947 registrierte Straftaten gegenüber Einsatzkräften. 95 Prozent davon richteten sich gegen Polizisten. Das ist ein Anstieg von 120 Straftaten im Vergleich zum Vorjahr. Die reale Zahl wird dabei noch höher liegen, da beispielsweise nicht jede Beleidigung zur Anzeige gebracht wird. Mehr lesen...

PHILLIP FÜRST über DIE Parksituation rund um die Bürgerweide


Das System zeigt nur: Nichts!

Bremen feierte mal wieder Freimarkt – wie immer auf der Bürgerweide, dem wohl größten Parkplatz, den Bremen stadtnah aufzubieten hat. Es war bereits der 984. Freimarkt, wenn ich richtig nachgeschaut habe. 3,8 Millionen BesucherInnen hatte der Freimarkt 2018. Dieses Jahr gab es mit 4, 4 Millionen Gästen einen neuen Rekord. Allein zum Freimarktumzug sollen dieses Jahr ca. 300.000 BesucherInnen gekommen sein. Eigentlich sollte man annehmen, dass Bremen die damit immer wiederkehrenden verkehrstechnischen Erfahrungen bereits in intelligente Parkleitsysteme umgesetzt hat, die dem automobilen Verkehren von auswärts den Weg zu den Parkmöglichkeiten zeigen. Aber weit gefehlt. Das System zeigt nur: Nichts! 

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