ZWISCHENRUF

»Zwischenruf« ist unsere Meinungsrubrik auf FINDORFF GLEICH NEBENAN. Auch Sie haben ein für  Findorff relevantes Thema, das Ihnen am Herzen liegt und welches Sie gern an dieser Stelle ausführlicher darstellen möchten? Mailen Sie uns Ihren Beitrag, der vom Umfang ca 5.000 Zeichen umfassen sollte. Bitte beachten Sie: Wir entscheiden intern, ob wir den Beitrag für unsere LeserInnen veröffentlichen möchten. Es besteht daher kein Recht auf Veröffentlichung.

 

MARIE PIGORS: DAS GRÜNE UMWELTRESSORT HAT EINE Riesenchance vertan.


Die Wahrheit hat keine Lobby.

Die durch den rot-rot-grünen Senat politisch forcierte »BioStadt Bremen« hat in ihrem Aktionsplan als Ziel definiert »die Qualität der öffentlichen Gemeinschaftsverpflegung sowie das Angebot ökologischer und möglichst regionaler Produkte zu erhöhen.« Dafür soll im öffentlichen Bereich auf Bio-Kost umgestellt werden. Für die Umstellung der Gemeinschaftsverpflegung ist eine Übungsküche geplant. Das Konzept dafür soll nach einer Ausschreibung der Groß-Caterer »Chefs Culinar« entwickeln. Von der Bremer Bio-Branche wird nachträglich das Ausschreibungsverfahren durch das grüne Umweltressort für das Konzept der Übungsküche scharf kritisiert. Ein Zwischenruf von Biohändlerin Marie Pigors, die Betriebsleiterin beim »Naturkost Kontor Bremen« ist und zusammen mit ihrem Vater Kurt Richter den ältesten Biostand auf dem Findorffmarkt betreibt. Mehr lesen...

 


MAthias Rätsch über Optionen für die LOKALPOLITIK WÄHREND DER CORONAKRISE


Mehr Öffentlichkeit für den Beirat Findorff!

Übertragungen von Sitzungen als Live-Streaming im Internet wären für den Beirat Findorff ein echter Sprung nach vorn hinsichtlich Transparenz und Digitalisierung. Die Erkenntnis ist da, es fehlt allerdings an der konkreten Umsetzung. Angesichts steigender Coronazahlen besteht für die Senatskanzlei und den Beirat Findorff weiterhin akuter Handlungsbedarf – auch um nach § 14  und dem neu eingefügten Absatz 2a des Ortsbeirätegesetzes die Öffentlichkeit der Sitzung für alle BürgerInnen zumindest digital wieder herzustellen. Mehr lesen...

Ein Zwischenruf von Thomas Bretschneider, Vorstand Martinsclub Bremen e. V.


Inklusion ist nicht verhandelbar!

Inklusion ist ein Menschenrecht. Die gesellschaftliche Beteiligung von Menschen mit Beeinträchtigung ist verbrieft und somit nicht verhandelbar. Doch in der Corona-Zeit schien dies nicht zu gelten. Gewisse Beschränkungen des täglichen Lebens, um das Virus einzudämmen, waren und sind wichtig und machen Sinn. Menschen mit Beeinträchtigungen wurden von den gesellschaftlichen Restriktionen jedoch besonders hart getroffen. Sie haben den Stempel »Risikogruppe« aufgedrückt bekommen. Der Schutz dieser Risikogruppen galt dabei als Maßgabe für alle Anordnungen. Mehr lesen...

MARCEL SCHRÖDER ÜBER DIE MANGELNDE WERTSCHÄTZUNG DES POLIZEIBERUFS


Ein Angriff auf uns alle!

Es vergeht kaum nur eine Woche, in der es in Bremen keine Meldungen über brennende Autos, eingeschlagene Scheiben oder Farbattacken auf Parteibüros gibt. Anfang Mai hat es die Polizeistation in Findorff erwischt. Unbekannte haben die Scheiben mit einer Waschbetonplatte eingeworfen. Man kann froh sein, dass die Station zu der Zeit nicht besetzt war. Die Häufigkeit, mit der gerade Einsatzkräfte und allen voran Polizisten zum Opfer von Gewalt werden, ist erschreckend. So gab es laut Innenbehörde im letzten Jahr 947 registrierte Straftaten gegenüber Einsatzkräften. 95 Prozent davon richteten sich gegen Polizisten. Das ist ein Anstieg von 120 Straftaten im Vergleich zum Vorjahr. Die reale Zahl wird dabei noch höher liegen, da beispielsweise nicht jede Beleidigung zur Anzeige gebracht wird. Mehr lesen...

PHILLIP FÜRST über DIE Parksituation rund um die Bürgerweide


Das System zeigt nur: Nichts!

Bremen feierte mal wieder Freimarkt – wie immer auf der Bürgerweide, dem wohl größten Parkplatz, den Bremen stadtnah aufzubieten hat. Es war bereits der 984. Freimarkt, wenn ich richtig nachgeschaut habe. 3,8 Millionen BesucherInnen hatte der Freimarkt 2018. Dieses Jahr gab es mit 4, 4 Millionen Gästen einen neuen Rekord. Allein zum Freimarktumzug sollen dieses Jahr ca. 300.000 BesucherInnen gekommen sein. Eigentlich sollte man annehmen, dass Bremen die damit immer wiederkehrenden verkehrstechnischen Erfahrungen bereits in intelligente Parkleitsysteme umgesetzt hat, die dem automobilen Verkehren von auswärts den Weg zu den Parkmöglichkeiten zeigen. Aber weit gefehlt. Das System zeigt nur: Nichts! 

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MAThias Rätsch über DAS Statement der FINDORFFER GESCHÄFTSLEUTE E.V.


Fragwürdiger Budenzauber

Sanierungsbedürftige Schulen? Fehlende ErzieherInnen in Kindergärten? Leerstände im Findorffer Einzelhandel? Oder notfalls: mieses Wetter? Anfang 2020 war das große Aufregerthema im Stadtteil ein anderes: Der Pachtvertrag für das beliebte »Winterdorf« wurde nicht verlängert. Für Findorff ist das »Aus« zunächst einmal bedauerlich, zumal das Areal am Schlachthof in den letzten Jahren mit dem Winterdorf sowie mit weiteren Veranstaltungen wie Open Air Kino, Public Viewing und dem Eisfest Bremen kreativ belebt wurde. Anderseits ist auch das Auslaufen lassen des Pachtvertrags seitens des Kulturzentrum Schlachthof e.V. nachvollziehbar, zumal eine Kommunikation auf menschlicher Gesprächsebene zur Regelung der Streitpunkte zwischen Vermieter und Pächter schon seit längerer Zeit nicht mehr gegeben war.  Mehr lesen...