#KIDSREPORTER TREFFEN CHRISTIAN SCHWOHN, GESCHÄFTSFÜHRER »AUTOHAUS WEIDER«


Gut ist, dass jeder Tag anders ist.

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Seit 1972 ist das »Autohaus Weider« in Bremen Vertragspartner der Volkswagen AG. An den Standorten am Hohweg 7 im Gewerbegebiet Bayernstraße und im Loosesweg 3 betreuen insgesamt über 50 Fachleute die ServicekundInnen der Marken Skoda, Volkswagen und VW Nutzfahrzeuge. »Autohaus Weider» ist seit 2018 als »Unfallspezialist Bremen« auch zertifizierter Karosserie- und Lackstützpunkt für die genannten Marken. Geboten wird das komplette Portfolio an Service und Dienstleistung. Weitere Infos gibt es unter www.auto-weider.de und www.unfallspezialist-bremen.de

 


Hallo Herr Schwohn, bei der »Autohaus Weider + Sohn GmbH« sind Sie geschäftsführender Gesellschafter. Wie sind Sie zu dem geworden, was Sie heute sind ?

 

Ich war in jungen Jahren Bodenverteidiger bei der Luftwaffe der Bundeswehr. Zwei Jahre war ich auch bei einem Ausbildungsregiment und habe Rekruten ausgebildet. Nach meiner Bundeswehrzeit war ich im Handel im Management tätig. Irgendwann verkaufte ich meine Firma – und kaufte mir das Autohaus. 

 

Wie sieht ein durchschnittlicher Arbeitstag bei Ihnen aus ?

 

Mein Arbeitstag beginnt um 9:00 Uhr. Zuerst einmal schaue ich, wer da ist und wer nicht da ist. Dann machen wir gemeinsam eine MitarbeiterInnenbesprechung, um für alle festzulegen, was für den Tag anliegt und was mit wem zu organisieren ist. Ich selbst nehme keine Autos an, arbeite aber am Computer und leite E–Mails an die zuständigen MitarbeiterInnen weiter. Mein Arbeitstag endet entweder um 17:00 oder um 19:00 Uhr. 

 

Was gefällt Ihnen besonders gut – und was nervt am meisten ?

 

Gut ist, dass jeder Tag anders ist. Es gibt immer etwas Neues zu erleben. Gut ist auch, dass wir am Anfang des Tages schon festlegen, was wir über den Tag erledigen werden. Nervig ist, wenn KundInnen und MitarbeiterInnen nicht zuverlässig sind. 

 

Welche Jobs gibt es im »Autohaus Weider« ?

 

Im »Autohaus Weider« gibt es viele verschiedene Aufgaben, die zu leisten sind – und dementsprechend ganz verschiedene Jobs. Es gibt die KFZ-MechatronikerInnen. Deren Aufgaben umfassen Wartung, Diagnose und Reparatur von mechanischen, elektrischen und elektronischen Fahrzeugsystemen. Typische Tätigkeiten sind auch der Austausch von Verschleißteilen wie Bremsen und Reifen, Motorinstandsetzung sowie Fehlerdiagnose mittels Computer. Als UnfallspezialistInnen repariert man die Schäden und bringt die verunfallten Fahrzeuge wieder auf einen verkehrstechnisch einwandfreien Stand. Schrauben, ausbessern, lackieren, Teile austauschen und neu einbauen gehört dazu. Es gibt bei uns Jobs für Fachkräfte in der Lagerlogistik. Die kümmern sich um die Lager- und Beschaffungslogistik von Ersatzteilen, sind aber auch im Verkauf tätig. Das ist natürlich auch bei unseren Automobilkaufleuten der Fall, die sich zum Beispiel auch um unsere Server kümmern. In der Verwaltung gibt es Bürokaufleute für die Buchhaltung und das Sekretariat. 

 

Wie lange ist die Ausbildung für die einzelnen Jobs ?

 

»Automobilkaufmann/-frau« ist ein anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handel. Die Ausbildungszeit dauert drei Jahre. Die duale Ausbildung als »Kfz-Mechatroniker/in« dauert 3,5 Jahre. Um »Karosserie- und FahrzeugbaumechanikerIn«, »FahrzeuglackiererIn« oder »Kaufmann/-frau für Büromanagement« zu werden, ist die Ausbildungszeit etwas kürzer: Sie dauert nur drei Jahre. 

 


Ich fahre selbst E-Autos seit 2018, aktuell einen VW ID7.

Wie teuer sind Autos, die wir hier vor Ort sehen ?

 

Wir haben Neu- und Gebrauchtwagen. Gebrauchtwagen starten bei 8.000 Euro. Einen Neuwagen gibt es bei uns ab 21.000 Euro. Die obere Preisgrenze liegt bei 100.000 Euro. 

 

Was halten Sie von E–Autos ?

 

Ich fahre selbst E-Autos seit 2018, aktuell einen VW ID7. Der lädt fast genau so wie schnell ein Benziner oder Diesel. Wenn ich an der Autobahn eine öffentliche Station nutze, stecke ich das Kabel an der Aufladesäule ein und starte die Authentifizierung per Ladekarte/App. Wenn geladen wird, hole ich mir einen Kaffee und nach kurzer Zeit ist fertig geladen. 

 

Haben die hohen Spritpreise Auswirkungen auf den Verkauf ? 

 

Ja, auf jeden Fall. Das ist so. Die Nachfrage nach E–Autos hat momentan deutlich zugenommen. 

 

Welche Prominenten waren schon im »Autohaus Weider ?«

 

Das wird nicht verraten, aber ich kann sagen, dass berühmte Fußballspieler und bekannte Sänger Kunden bei uns waren. 

 

Kann man am Zukunftstag ins »Autohaus Weider« kommen ?

 

Ja, klar ! Wir machen dann eine Führung, so dass jede und jeder auch alle Bereiche bei uns einmal gesehen hat, um sich ein Bild zu machen. Die maximale Anzahl sind dreißig SchülerInnen. 

 

Man kann also auch ein Praktikum im Autohaus machen ?

 

Ja, zum Praktikum kann man natürlich auch zu uns kommen – einfach Kontakt aufnehmen. Wir freuen uns über Anfragen. 

 

Interview: #KIDSREPORTER Eymen, Julian und Tarik, Foto: Martin Bockhacker, Bildplantage 13, Interview erschienen in Ausgabe Nr. 38, 2026

 

Christian Weider, Geschäftsführer im Autohaus Weider, Foto © Martin Bockhacker, Bildplantage 13
Christian Weider, Geschäftsführer im Autohaus Weider, Foto © Martin Bockhacker, Bildplantage 13