ZWISCHENRUF

Sie haben zu Themen der Findorffer Lokalpolitik einen Meinungsbeitrag, der Ihnen am Herzen liegt und den Sie gern an dieser Stelle ausführlicher darstellen möchten? Mailen Sie uns Ihren Beitrag. Bitte beachten Sie: Wir entscheiden intern, ob wir den Beitrag für unsere LeserInnen veröffentlichen möchten. Es besteht daher kein Recht auf Veröffentlichung.

 

Das Jahr 2026 wird lokalpolitisch auch in Findorff heiß und konfliktreich – insbesondere bei dem Dauerthema »Parkraumneuordnung in Findorff«. Wir haben daher als Special unter  »Zwischenruf« als unsere Meinungsrubrik auf FINDORFF GLEICH NEBENAN alle Meinungsbeiträge der letzten zehn Jahre reaktiviert – ergänzt um neue Meinungsbeiträge, die es zuletzt dazu gab.

 

PIET GORECKI ÜBER DEN AUFRUF DER FINDORFFER GESCHÄFTSLEUTE E.V. FÜR »FINDORFF ROCKT«


Kunst darf erfreuen, aber soll nichts kosten ?

Unter der Überschrift »Findorff rockt – Organisatoren ernten massiven Protest von Musikern aus Bremen und Umgebung« erschien am 8. April 2026 ein Artikel auf www.bremennews.de. Auch der »Weser Kurier« griff das Thema spielen »auf Hut« auf. Piet Gorecki ist freiberuflicher Musiker und Klavierlehrer. Als leidenschaftlicher Musikliebhaber macht er seit seiner Kindheit Musik und ist seit 1979 hauptberuflich in der Musikbranche tätig – und kann die deutliche Kritik an der Vorgehensweise des Vorstands des Vereins der organisierten Geschäftsleute in Findorff mit einem »Zwischenruf« nur unterstützen. Mehr lesen...


Das »Special« zum Aufregerthema


Parkraumneuordnung in Findorff

FAKTENCHECK ZU ZEHN Aussagen der Initiative »Mobilitätsfrieden FÜR Bremen«


Wichtig ist, zwischen belegbaren Tatsachen, zulässiger Interpretation und überzogenen Schlussfolgerungen sauber zu unterscheiden.

Die sogenannte Initiative »Mobilitätsfrieden für Bremen« verschickt zur Zeit eine Info an alle zuständigen Bremer Ortsbeiräte und Initiativen zum Thema »Parkraumneuordnung in den Quartieren« – und wertet das Urteils des Bundesverwaltungerichtes aus. Der Journalist Axel Schuller veröffentlichte in seinem Blog unter unter dem Titel »BI Mobilitätsfrieden“ will Ortsbeiräte und Straßen-Parker wachrütteln« einen ausführlichen Beitrag dieser Initiative – inklusive zahlreicher Behauptungen. Gudio Hanslik lebt und  wohnt in Findorff. Nachdem er den Beitrag gelesen hatte, war es ihm ein Anliegen, die Behauptungen der sogenannten Initiative »Mobilitätsfrieden Bremen« sachlich einzuordnen und aufgrund der tatsächlichen Fakten kritisch zu bewerten. Mehr lesen...

 


CARSTEN VON WISSEL ANALYSIERT DIE DISKUSSION UM DIE »BRÖTCHENTASTE« – UND SETZT GANZ ANDERE PRIORITÄTEN.


Eine Taste, sie zu knechten ...

Als letztes Aufregethema des dahinlahmenden Bürgerschaftswahlkampfes 2023 hat der untrüglich an Popularitätswerten orientierte Regierende Bürgermeister der Stadt ein Parkthema ausgemacht: den Streit um die sogenannte Brötchentaste. Zwar hatte man ihrer Abschaffung implizit in einem vier Jahre alten Koalitionsvertrag und dann noch einmal in der Verkehrsdeputation zugestimmt, aber wer interessiert sich schon für vier Jahre alte Koalitionsverträge oder fast ein halbes Jahr alte Deputationsbeschlüsse – fragt im aktuellen Zwischenruf Carsten vom Wissel, Politikwissenschaftler und Soziologe an den Standorten Bremen und Berlin. Mehr lesen...

 


WORÜBER IM BEIRAT FINDORFF ABGESTIMMT WURDE. MATHIAS RÄTSCH ÜBER PARTEIPOLITISCHE PROFILIERUNGEN DER SENATORINNEN IM WAHLKAMPF


Bürgerbeteiligung in Findorff? Mehr Blamage war selten.

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Hatte der Beirat im Jahr 2019 noch einstimmig eine »qualitative Bürgerteiligung« für den Prozess während der geplanten Einführung von Bewohnerparken gefordert und an erster Stelle die SPD seit drei Jahren lautstark postuliert, man wolle »Bewohnerparken mit den Menschen« machen, zeigte sich mit der umstrittenen Abstimmung am 21. Februar, was CDU, FDP und insbesondere die (h)eilige SPD tatsächlich von Bürgerbeteiligung halten: praktisch umgesetzt gar nichts. Mehr lesen...

 


»Verkehrsbündnis Findorff« FORDERT WEITERHIN StVO-konformes Parken


StVO-konformes Parken – ein nächster Schritt für Findorff?

Am Dienstag, dem 21. Februar folgen Ulrich Mäurer und Dr. Maike Schaefer einem Antrag Findorffer BürgerInnen, im Beirat Position für die vorliegenden Konzepte ihrer beiden senatorischen Behörden zum ruhenden Verkehr zu beziehen. Damit könnten sie einen wichtigen Schritt für ein klimafreundlicheres Findorff gehen. Denn spätestens seit dem letzten Koalitionsvertrag haben sich die Ressorts dieses gemeinsame Ziel vorgenommen. Im Hinblick auf die kommende Beiratssitzung am 21.02.2023 um 19:00 Uhr in der Kesselhalle in Bremen-Findorff gibt es jetzt folgende Stellungnahme  des Vorstands und der Mobilitätsgruppe der Klimazone Findorff.  Mehr lesen...

 


»BEWOHNERPARKEN« FÜR FINDORFF IST IM WAHLKAMPF GELANDET: MATHIAS RÄTSCH ÜBER PARTEIPOLITISCHEN BUDENZAUBER – WEITERHIN OHNE JEDE LÖSUNGSKOMPETENZ


Brot und Spiele

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Die Diskussionen über einen 2019 noch einstimmig im Beirat gestellten Antrag zur Erstellung eines Betriebsplans für Bewohnerparken (als Parkraumlösung fürdamals zunächst für ein Quartier in Findorff)  ist mittlerweile nach über drei Jahren Prozess ohne jede Lösung als parteipolitischer Budenzauber im Wahlkampf gelandet. Ein Zwischenruf über obrigkeitsfixietes Denken einiger Beiratsmitglieder und warum die beiden SenatorInnen das Parkproblem in unserem Stadtteil nach jahrelangen Spiel auf Zeit weiterhin nicht lösen werden. Mehr lesen...

 


»VERKEHRSBÜNDNIS FINDORFF« POSITIONIERT SICH PRO BEWOHNERPARKEN


Für ein Miteinander mit mehr Platz und Sicherheit auf unseren Straßen

Das »Verkehrsbündnis Findorff« ist eine Initiative von engagierten BürgerInnen aus Findorff, die die geplante Einführung von Bewohnerparken in zunächst zwei Quartieren nach vielen Jahren der Diskussion im Stadtteil ausdrücklich befürworten und unterstützen. Aus Sicht der Initiative werden die geplanten Regelungen zum Bewohnerparken und die Neuordnung des Parkraums für ordnungsgemäße und sichere Verkehrsverhältnisse sorgen. Sie seien weder geschäftsschädigend noch mitarbeiterfeindlich und werden keineswegs zu einer Verödung des Stadtteils führen. Vielmehr ist man überzeugt: Findorff würde als Quartier aufgewertet werden. Mehr lesen...

  


MATHIAS RÄTSCH ÜBER DIE DISKUSSIONEN ÜBER »BEWOHNERPARKEN« IN FINDORFF


Verlogen!

Nicht nur für Menschen mit einer Beeinträchtigung ist das Fortkommen im Alltag ist in einem verdichteten Stadtteil wie Findorff auf den illegal zugeparkten Straßenzügen nahezu unmöglich. Verbal fordert man im eigentlich aufgeklärt-liberalen Findorff in schnöden Lippenbekenntnissen die Rechte von mobilitätseingeschränkten Menschen mit Rollatoren und Rollstühlen SELBSTVERSTÄNDLICH auch, aber diese Rechte tatsächlich mittels »Bewohnerparken« endlich konsequent auch im Stadtteil umsetzen?  Mathias Rätsch ist Mediengestalter und Herausgeber von FINDORFF GLEICH NEBENAN – und findet einige vorgebrachte Argumente mit ihrer fatalen Mischung aus Egozentrik und Egoismus besonders mit Hinblick auch die schwächsten VerkehrsteilnehmerInnen mittlerweile weitaus ärgerlicher als nur peinlich. Mehr lesen...

 


LÖSUNGEN FÜR DIE VERKEHRSPROBLEME IN FINDORFF


Bitte mit Respekt und einer fairen Kommunikation

Beatrix Eißen, »Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen«, ist im Beirat Findorff Sprecherin im Fachausschuss »Wirtschaft, Kultur, Inneres und Sport«. Sie setzt auf einen konstruktiven Dialog und findet es nicht hilfreich, wenn sich vom Beirat eingeladene Referenten mit einem Offenen Brief gegen Diffamierungen zur Wehr setzen müssen. Sie möchte, dass man für die Verkehrsprobleme in Findorff weiterhin gemeinsam zu Lösungen kommt. Die Motivation aller Beteiligten sei wichtig und dürfe nicht zugunsten von kurzfristigen Popularitätsgewinnen zerstört werden. Ein »Zwischenruf« von Beatrix Eißen für die »Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen« im Beirat Findorff. Mehr Lesen...

 


JÁNOS SALLAI IST IN Seiner Meinung zum Bewohnerparken Noch Gespalten.


Bewohnerparken für Findorff? Angebote statt Verbote!

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Über(be)parkte Flächen und kein Durchkommen für Mensch, Rad und verschiedene Serviceleistungen, von Anlieferverkehr über Müllfahrzeuge bis hin zum Krankenwagen sind in Teilen Findorffs leider alltäglich. Nebeneinander spazieren gehen ist nicht mehr möglich und Fahrradfahren wird zum Abenteuer. Einschränkungen und Unwegbarkeiten für gehandicapte Personen werden in Kauf genommen. Sind die Abschaffung und Verdrängung notwendiger Parkplätze eine Lösung? Vermutlich genauso wenig, wie das anhaltende Überparken von Wohngebieten. Ein Zwischenruf von János Sallai, Mitglied der FDP Fraktion im Beirat Findorff. Mehr lesen...

 


MATHIAS RÄTSCH ÜBER EINEN OFFENEN BRIEF DER »FINDORFFER GESCHÄFTSLEUTE E.V.«


Empfänger unbekannt. Absender auch.

Parkplatzvernichtung durch Bewohnerparken in Findorff? Das befürchten scheinbar ca. 70 im Verein organisierte Findorffer Geschäftsleute in einem offenen Brief an die Politik. Kann man machen, wenn man sich wünscht, »dass alle Aspekte mit einbezogen werden« und meint, dass »die Bedürfnisse der Geschäftsleute und ihrer Mitarbeiter nirgends betrachtet wurden.« Es stellen sich dennoch einige Fragen: Wer ist DIE Politik? Geht es auch konkreter? An wen richtet sich dieser Brief? Und: Wer hat ihn federführend geschrieben? Allein der Vorstand – oder wurden im Vorfeld alle Mitglieder des Vereins befragt? Einige nachdenkliche  Anmerkungen von Mathias Rätsch, Herausgeber von FINDORFF GLEICH NEBENAN. Mehr lesen...

 


PHILLIP FÜRST über DIE Parksituation rund um die Bürgerweide


Das System zeigt nur: Nichts!

Bremen feierte mal wieder Freimarkt – wie immer auf der Bürgerweide, dem wohl größten Parkplatz, den Bremen stadtnah aufzubieten hat. Es war bereits der 984. Freimarkt, wenn ich richtig nachgeschaut habe. 3,8 Millionen BesucherInnen hatte der Freimarkt 2018. Dieses Jahr gab es mit 4, 4 Millionen Gästen einen neuen Rekord. Allein zum Freimarktumzug sollen dieses Jahr ca. 300.000 BesucherInnen gekommen sein. Eigentlich sollte man annehmen, dass Bremen die damit immer wiederkehrenden verkehrstechnischen Erfahrungen bereits in intelligente Parkleitsysteme umgesetzt hat, die dem automobilen Verkehren von auswärts den Weg zu den Parkmöglichkeiten zeigen. Aber weit gefehlt. Das System zeigt nur: Nichts! 

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