#KIDSREPORTER TREFFEN CHRISTIAN Panhorst, TIERPFLEGER IM BÜRGERPARK


Es gibt eine bestimmte Routine, die jeden Tag gleich ist.

Jörg Lochmon ist im Kulturzentrum Schlachthof mit zuständig für das Programm in Bremen Findorff Findorffer Geschäftsleute Magazin Stadtteil Bremen Einzelhandel Gastro Restaurants essen gehen

Das Tiergehege im Bürgerpark ist eine kostenlose Einrichtung, die sich idyllisch in die historische Parklandschaft einfügt. Dort kann man vom Aussterben bedrohte heimische Nutztierrassen wie Bunte Bentheimer Schweine, Skudden und Leinegänse hautnah erleben. Ein besonderer Blickfang ist das romantische Wildhaus mit Reetdach, um das herum sich die Gehege befinden. Neben den Nutztieren sorgen Zwergziegen, Alpakas, Shetlandponys und eine Meerschweinchenanlage für Abwechslung. Der Tierbestand ist an das Klima angepasst und besonders für Familien mit Kindern ein beliebtes Ausflugsziel. Christian Panhorst ist ausgebildeter Landwirt, der sich als Tierpfleger im Gehege täglich um das Wohlergehen der Tiere kümmert. Seine Arbeit umfasst die Fütterung, Pflege und die medizinische Versorgung der Tiere, um deren Gesundheit sicherzustellen. Besonders wichtig ist ihm eine artgerechte Haltung, die den Tieren auf den Gehegeflächen genügend Freiraum bietet. Betrieben wird das Gehege vom Bürgerparkverein, der sich über Spenden für den Unterhalt der liebevoll gestalteten Anlage freut. Infos unter www.buergerpark.de/unterstuetzung/Spenden.php

 


Herr Panhorst, was war bisher die lustigste Geschichte, die Sie jemals mit einem Tier im Bürgerpark erlebt haben ?

 

Ich glaube, die lustigste Geschichte ist die mit den Eseln. Esel sind nachts eigentlich still. Wenn Sie nachts rufen, ist meistens irgendetwas passiert. Eines nachts war der Esel Freddy sehr aufgebracht und hörte gar nicht mehr auf zu rufen. Ich habe aus meinem Fenster geschaut und sah einen Mann in Unterhose  im Gehege. Der rief immer wieder auf Englisch »I love you !  I love you !« Der Esel rief immer wieder zurück »I-ah ! I-ah!«. Die Geschichte ging so aus, dass ich den Mann aufgefordert habe, zu verschwinden. Das hat er zum Glück dann auch getan.

 

Wie sind Sie zu Ihrem Beruf gekommen ?

 

Ich habe eine Ausbildung als Landwirt gemacht und auch in der Landwirtschaft gearbeitet. Es wurde damals ein Landwirt für das Gehege im Bürgerpark gesucht. Ich habe mich gemeinsam mit meiner Frau beworben. Am Ende wurden wir genommen.

 

Sie wohnen im Bürgerpark – wie lange schon ?

 

Ich wohne hier mit meiner Familie seit September 2003.

 


Ich arbeite normalerweise acht Stunden, aber das kann sich schnell ändern, wenn ein Tier krank werden sollte.

Herr Panhorst, was war bisher die lustigste Geschichte, die Sie jemals mit einem Tier im Bürgerpark erlebt haben ?

 

Ich glaube, die lustigste Geschichte ist die mit den Eseln. Esel sind nachts eigentlich still. Wenn Sie nachts rufen, ist meistens irgendetwas passiert. Eines nachts war der Esel Freddy sehr aufgebracht und hörte gar nicht mehr auf zu rufen. Ich habe aus meinem Fenster geschaut und sah einen Mann in Unterhose  im Gehege. Der rief immer wieder auf Englisch »I love you !  I love you !« Der Esel rief immer wieder zurück »I-ah ! I-ah!«. Die Geschichte ging so aus, dass ich den Mann aufgefordert habe, zu verschwinden. Das hat er zum Glück dann auch getan.

 

Wie sind Sie zu Ihrem Beruf gekommen ?

 

Ich habe eine Ausbildung als Landwirt gemacht und auch in der Landwirtschaft gearbeitet. Es wurde damals ein Landwirt für das Gehege im Bürgerpark gesucht. Ich habe mich gemeinsam mit meiner Frau beworben. Am Ende wurden wir genommen.

 

Sie wohnen im Bürgerpark – wie lange schon ?

 

Ich wohne hier mit meiner Familie seit September 2003.

 

Welches ist das älteste Tier hier im Bürgerpark ?

 

Das ist die Eselstute Letizia. Sie ist 25 Jahre alt.

 

Haben Sie ein Lieblingstier, das Sie am liebsten pflegen ?

 

Nein, nicht direkt, aber es gibt eine Katze, die fast niemand sieht – und die pflege ich sehr gerne.

 

Woher bekommen Sie das Futter für die Tiere ?

 

Heu macht der Bürgerpark selbst. Das Gras wird gemäht und danach getrocknet. Was die Tiere außerdem fressen, wie zum Beispiel Getreide, das kaufen wir dazu.

 

Wie lange arbeiten Sie pro Tag ?

 

Ich arbeite normalerweise acht Stunden, aber das kann sich schnell ändern, wenn ein Tier krank werden sollte.

 

Wie sieht ein ganz normaler Tag im Tiergehege aus ?

 

Es gibt eine bestimmte Routine, die jeden Tag gleich ist. Die Tiere werden morgens von mir gefüttert und rausgelassen, wenn sie nachts eingesperrt waren. Aber nachts eingesperrt sind nur sehr wenige. Die Gehege werden morgens, mittags und abends gesäubert, heißt: Es gibt eine Morgenrunde, eine Mittagsrunde, eine Abendrunde – und einmal die Woche wird der Teich gesäubert.

 

Haben die Tiere Namen ? Wenn ja, wer denkt sich die aus ?

 

Ja, im Gehege im Bürgerpark haben viele Tiere einen Namen, aber nicht alle. Die Namen haben sich meine Tochter und meine MitarbeiterInnen ausgedacht.

 

Welche Tiere gibt es hier – und welche sind am beliebtesten ?

 

Wenn die Schweine Ferkel geworfen haben, sind die schon die kleinen Stars hier.

 

Foto © Kerstin Rolfes, www.kerstinrolfes.de
Foto © Kerstin Rolfes, www.kerstinrolfes.de

Interview: #KIDSREPORTER Mathilda, Mila und Tom, Foto: Dr. Peter Holz, www.holzaufholz.de, Interview erschienen in Ausgabe Nr. 38, 2026