DREI JAHRE »SCHNITTZONE« IM DORFF


Es bleibt spannend  !

Schnittzone Findorff Bremen Kita Findorff Findorffer Geschäftsleute Magazin Stadtteil Bremen Einzelhandel Gastro Restaurants essen gehen

Michael und Saskia Bartsch sind vor drei Jahren in Findorff optimistisch in die Selbstständigkeit gestartet und übernahmen den Friseursalon in der Findorffstraße 56 , den sie seitdem unter dem neuen Namen »Schnittzone« betreiben. Wie sieht es heute aus? Michael gibt im Interview mit Mathias Rätsch Auskunft – und freut sich, dass die eigenen Erwartungen noch übertroffen wurden. 

 


Moin, Michael ! »Schnittzone« feiert Jubiläum. Was fühlst du, wenn du auf drei Jahre in der Findorffstraße 56 im Dorff zurückblickst ?

 

Ich bin einfach überglücklich, dass wir diesen Schritt nach Findorff gegangen sind und uns die Menschen hier so nehmen wie wir sind.

 

Was hat sich verändert – im Salon und im Miteinander ?

 

Ganz eindeutig: das Team. Wir sind gewachsen. Das ist die größte Veränderung, die wir erfahren durften. Das hatte ichgehofft, aber ich habe tatsächlich nie erwartet, dass es mit dieser Geschwindigkeit vonstatten geht.

 

Was macht euren Salon zum Lieblingsfriseur in Findorff ?  

 

Ich glaube es liegt daran, dass wir sind wie wir sind. Wir sind für unsere KundInnen da – und ich habe das gute Gefühl, dass wir unseren KundInnen das geben können, was sie möchten – ohne uns zu verstellen.

 

Ihr sucht Azubis. Welche »Superkräfte« sollten angehende FriseurInnen mitbringen – und was dürfen sie erwarten ?

 

Superkräfte braucht keiner, nur Bock auf Haare und Mode – und sie sollten gern mit Menschen arbeiten. Den Rest, der unseren Beruf so wunderschön und einzigartig macht, bringen wir gerne bei. Wer Interesse hat: Einfach anrufen und uns die Bewerbung per E-Mail, Post oder vor Ort zukommen lassen.

 

Wie seht ihr die Zukunft des Friseurhandwerks ?

 

Das Friseurhandwerk ist immer im Wandel. Es entwickelt sich weiter und bleibt nie auf einer Stelle stehen. Das macht den Beruf so spannend. Die Herausforderung im klassischen Friseurhandwerk für die Zukunft sehe ich darin, dass bei den KundInnen auch weiterhin das Bewusstsein geweckt wird, nicht mit einem Haarschnitt für 20,00 Euro eine faire Dienstleistung erhalten haben zu können. Nur so kann das Friseurhandwerk im allgemeinen und eben auch ein Salon wie unser bestehen. Nur so können auch in Zukunft fair bezahlte Jobs geschaffen werden.

 


Wir planen 2026 weitere Ausstellungen.

Trends kommen, Trends gehen – wie bleibt ihr cool dabei ?  

 

Regelmäßige Seminare, der Austausch mit KollegInnen und Informationen auf relevanten Kanälen helfen uns dabei, dass wir uns weiterbilden und bei Neuheiten Bescheid wissen.

 

Was gibt es nach dem Jubiläum 2025 noch als Highlights für die Kundschaft, auf die sich alle freuen können ? 

 

Wir planen 2026 weitere Ausstellungen. Am 31. Januar werden wir von 16:00 bis 18:00 Uhr in unseren Räumen die Vernissage mit Katja Thiele haben. Katja wird gemalte Bilder ausstellen.

 

Alle Informationen auf www.schnittzone-bremen.de

 

Interview: Mathias Rätsch, Foto: Katja Thiele, Interview erschienen in Ausgabe Nr. 36, 2025

 

Foto © Katja Thiele, www.katja-thiele.de
Foto © Katja Thiele, www.katja-thiele.de