Die neue Stadtteilfiliale aus Sicht der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter


Das ist besonders !

Sparkasse Bremen Saskia Döring Findorff Findorffer Geschäftsleute Magazin Stadtteil Bremen Einzelhandel Gastro Restaurants essen gehen

Sie ist eröffnet – die Stadtteilfiliale Findorff der Sparkasse Bremen. Lange stand fest, dass der bisherige Standort in der Fürther Straße zu klein für das neue Konzept ist. Ein neuer Standort fand sich schließlich in der alten Stuhlfabrik in der Admiralstraße. Dennoch dauerte es, bis die Pläne in die Tat umgesetzt werden konnten. Das ist nun Geschichte. FINDORFF GLEICH NEBENAN blickt voraus und sprach mit den Mitarbeitenden Anja Schulz, Christiane Marks und Clemens Schwers über den Start in den neuen Räumen, Kundenerwartungen und das neue Konzept.

 


Wie sehr freuen Sie sich, dass nach der langen Wartezeit die Stadtteilfiliale Findorff geöffnet ist  ?

 

Christiane Marks: Ich freue mich riesig über die neue Stadtteilfiliale. Gerade, weil ich bereits in einer anderen Stadtteilfiliale gearbeitet habe und weiß, was für ein tolles Konzept dahintersteckt. 

 

Anja Schulz: Und dazu gehört die Organisation von Veranstaltungen für die Menschen hier im Stadtteil. Deshalb konnte ich den Umzug in unsere tollen Räumlichkeiten kaum erwarten.

 

Clemens Schwers: Nach einer langen Umsetzungsphase war es ein großartiger Moment, als wir in diese schöne und moderne Filiale umgezogen sind. 

 

Wie war Ihr erster Eindruck von der neuen Filiale ? Was macht die Stadtteilfiliale besonders ? 

 

Christiane Marks: Besonders schön ist der große, helle Community-Bereich, der für unsere Kundinnen und Kunden sowie Gäste nun für Veranstaltungen bereitsteht.

 

Clemens Schwers: Dazu ist das erhaltene Industriedesign ein echtes Highlight.

 

Anja Schulz: Das Community-Konzept kann aufgrund der großzügigen Räume super umgesetzt werden. Sie beeindrucken mit harmonischen Farben und einer tollen abgestimmten Deko. Besonders ist auch, dass unsere Beratungsräume Namen haben, die auf markante Punkte im Stadtteil verweisen und das Bildkonzept entsprechend abgestimmt ist. 

 

Was sieht man als erstes, wenn man die neue Filiale betritt ? Was unterscheidet sie von anderen Stadtteilfilialen ?

 

Clemens Schwers: Als erstes beeindruckt unser offener Empfangsbereich samt Serviceschalter und dem tollen Freimarktmotiv. Jede Stadtteilfiliale hat eigene Motive und einen eigenen Stil, der sich aus dem Zuschnitt der Räumlichkeiten ergibt.

 

Sie waren als Filialteam eng in die Planung eingebunden. Was war Ihnen besonders wichtig bei der Atmosphäre im Empfangsbereich ?

 

Anja Schulz: Wir wollten eine Wohlfühl- und Willkommensatmosphäre für unsere Gäste erzeugen.

 

Clemens Schwers: Der barrierefreie Zutritt für alle Kundinnen und Kunden in unsere Stadtteilfiliale war mir eine absolute Herzensangelegenheit.

 

Werfen wir einen Blick in die verschiedenen Bereiche der Stadtteilfiliale. Viel los ist im Servicebereich – was passiert hier genau ?

 

Christiane Marks: Der Service ist die erste Anlaufstelle für unsere Kundinnen und Kunden. Hier werden sie in Empfang genommen und an die Beratenden weitergeleitet. Viele kleine Anliegen können bereits im Servicebereich bearbeitet werden, so etwa Fragen zum Online-Banking oder zu unserer Banking-App.

 

Die Beratungsräume sind ein Hingucker. Wie sind sie gestaltet und welche Möglichkeiten gibt es für persönliche oder digitale Beratungsgespräche ?

 

Clemens Schwers: Die Beratungsräume sind nach Findorffer Sehenswürdigkeiten gestaltet und benannt. Wir haben die Möglichkeit, persönlich und digital zu beraten, je nach individuellem Wunsch unserer Kundinnen und Kunden. Im Beratungsraum kann ich meinen Bildschirm auf großen Monitoren anzeigen, damit wir einen gemeinsamen Blick auf die besprochenen Themen haben. Ob wir persönlich oder digital sprechen, entscheiden die Kundinnen und Kunden. Mir ist wichtig, dass wir über beide Kanäle auf Augenhöhe beraten. 

 

Neu ist der Community-Bereich – was genau passiert dort ?

 

Christiane Marks: Im Community-Bereich finden diverse Veranstaltungen statt – wie Informationsveranstaltungen zum Online-Banking, Betrugsbekämpfung, Vererben/Verschenken sowie Lesungen und Musikveranstaltungen.

 

Anja Schulz: Wir schaffen einen Ort der Begegnung in unserem tollen Stadtteil, wo Menschen zu verschiedenen Themen zusammenkommen. Auch Kunst hält hier Einzug. Kreative Menschen haben die Möglichkeit, unsere Räume für Ausstellungen zu nutzen. Und auch Vereine und Institutionen sind eingeladen, unsere Gastfreundschaft in Anspruch zu nehmen und beispielsweise Sitzungen durchzuführen. 

 

Wie reagieren Kundinnen und Kunden bisher auf dieses Konzept ?

 

Christiane Marks: Die Kundinnen und Kunden in Findorff reagieren durchweg positiv über die Möglichkeit, an Veranstaltungen im Hause der Sparkasse Bremen teilzunehmen.

 

Clemens Schwers: Das kann ich bestätigen. Bislang habe ich nur positives Feedback zu unseren Veranstaltungen und Räumlichkeiten bekommen.

 

Anja Schulz: Ja, das Konzept kommt gut an, einige Veranstaltungen waren bereits nach kurzer Zeit ausgebucht. Ich hoffe, dass es sich weiter im Stadtteil herumspricht und uns viele Gäste besuchen. 

 


Die Atmosphäre ist weltoffen, sozial und bunt.

Wie sind die Arbeitsplätze und Teamräume gestaltet ?

 

Christiane Marks: Die Arbeitsplätze sind jetzt offen und hell gestaltet. Hier arbeiten wir dicht am Geschehen. Das erleichtert uns die Arbeit, ebenso wie die Zusammenarbeit im Team. Unsere Teamräume sind für die Gäste dagegen nicht zu sehen. Aber auch diese sind geräumig und technisch gut ausgestattet.

 

Was gefällt Ihnen am meisten an Ihrem neuen Arbeitsplatz ?

 

Clemens Schwers: Das moderne Interieur, die ganze technische Ausstattung und die Möglichkeit des konstruktiven Austausches durch unser neues Raumkonzept gefallen mir am besten.

Christiane Marks: Auf einer Ebene zu arbeiten sowie die moderne Einrichtung und die Veranstaltungen finde ich super.

 

Anja Schulz: Da kann ich mich nur anschließen. Es ist nun ein ganz anderes Miteinander und ein besserer Austausch. Und auch für die Kundinnen und Kunden haben wir eine tolle

Beratungsatmosphäre geschaffen.

 

Wie erleben Sie die Kundinnen und Kunden hier im Stadtteil – gibt es etwas Besonderes an der Findorffer Atmosphäre ? 

 

Anja Schulz: Die Menschen, die ich bisher getroffen habe, habe ich als sehr offen, freundlich und interessiert erlebt. Ich freue mich auf viele Gespräche und Begegnungen. 

 

Clemens Schwers: Genau, ich würde sagen: Die Findorffer Atmosphäre ist weltoffen, sozial und bunt.

Was war Ihr schönster Moment bisher in der neuen Stadtteilfiliale ?

 

Christiane Marks: Die Einweihungsfeier am 23. Oktober 2025 war ein Highlight.

 

Anja Schulz: Richtig, und als wir im Team nach der Eröffnung noch kurz zusammengesessen haben, waren wir alle kaputt, aber auch stolz und überglücklich über diesen gelungenen Tag.

 

Clemens Schwers: Ich habe seitdem jeden Tag viele schöne Momente, da ich mich über die Atmosphäre und das individuelle Findorff-Design der Beratungsräume freue.

 


Die neue Stadtteilfiliale Findorff der Sparkasse Bremen

Auf insgesamt 706 ebenerdigen Quadratmetern entstand in der Admiralstraße 96, in einem denkmalgeschützten, ehemaligen Industriegebäude mit markanter roter Backsteinfassade, ein großzügiger und lichtdurchfluteter Ort mit urbanem Charme. Die offen und in Beton- und Holzoptik gestaltete Stadtteilfiliale bietet nicht nur Raum für die persönliche Beratung, sondern dient auch als Treffpunkt für den Stadtteil. Auch am neuen Standort bleibt das architektonische Konzept dem Anspruch des Unternehmens treu, Offenheit und Transparenz zu vermitteln.

 

Der Empfangstresen befindet sich in direkter Sichtachse zum Eingang und bildet mit seiner warmen Holzoptik und offenen Gestaltung die erste Anlaufstelle für Besucherinnen und Besucher. Eine hinterleuchtete Bildwand mit regionalem Motiv unterstreicht die Verbundenheit zum Stadtteil und ist bereits von außen durch die transparente Glasfassade sichtbar. Hier finden Kundinnen und Kunden persönliche Unterstützung und Beratung bei allen Fragen rund um den Zahlungsverkehr, Online-Banking und mehr. 

 

Die Beratungswelt für Kundinnen und Kunden der neuen Stadtteilfiliale erstreckt sich über 247 Quadratmeter und umfasst sieben moderne, freundlich gestaltete Beratungsräume, die diskrete und kompetente Gespräche ermöglichen. Die Gestaltung orientiert sich bewusst an wohnlichen Elementen – warme Farben, natürliche Materialien und regionale Bildmotive schaffen eine angenehme Atmosphäre, die nichts mit klassischen, nüchternen  Beratungsräumen gemein hat. Ergänzt wird die Fläche durch die »Homebase« mit zwölf Arbeitsplätzen, die zentrale Anlaufstelle für das Team. 

Mit der Aktionsfläche im Herzen der Filiale ist ein lebendiger Treffpunkt für den Stadtteil entstanden. Als öffentlicher Marktplatz konzipiert, bietet sie Raum für Veranstaltungen wie Finanz-bildungs­-Seminare, Workshops, Vorträge, Ausstellungen oder Filmabende. Sie will ein offener Ort für Initiativen aus der Nachbarschaft, lokale Unternehmen und Einrichtungen sein. 

 

Direkt angrenzend lädt eine offene Lounge zum Gespräch: Statt klassischer Wartebereiche erwartet die Besucherinnen und Besucher eine moderne Sitzecke mit Kaffeeangebot. Auch an die jüngsten Gäste ist gedacht: Eine kleine Kinderspielecke sorgt für Unterhaltung und macht den Aufenthalt gerade auch für Familien besonders angenehm. 

 

Findorff ist die zehnte Stadtteilfiliale in Bremen, neun Standorte sind bereits realisiert (Blumenthal, Neustadt, Obervieland, Horn­-Lehe, Schwachhausen, Lesum, Östliche Vorstadt, Gröpelingen und Huchting). Weitere Standorte sind derzeit in der Planung. Insgesamt sollen 15 Stadtteilfilialen in Bremen entstehen. Die nächsten sind Hastedt, Vegesack und die Stadtteilfiliale Mitte am Brill. Insgesamt ist die Sparkasse Bremen im Moment an rund 65 Standorten vertreten, davon 21 mit persönlichem Service. 

 

Der Zugang der neue Stadtteilfiliale Findorff ist barrierefrei. Die Öffnungszeiten sind Montag von 9:00 bis 16:30 Uhr, Dienstag von 9:00 bis 13:00 Uhr und 14:00 bis 18:00 Uhr, Mittwoch von 9:00 bis 13:00 Uhr, Donnerstag von 9:00 bis 13:00 Uhr und 14:00 bis 18:00 Uhr und Freitag von 9:00 bis 13:00 Uhr. 

Bargeldabhebungen sind in der Stadtteilfiliale nicht möglich. Dafür stehen in Findorff drei Geldautomaten zur Verfügung: in der Führter Straße 8, Hemmstraße 124 und Hemmstraße 357/359. Mehr auch über die Info- und Kulturveranstaltungen auf www.spot-bremen.de/findorff

 

Interview: Nils Andresen, Fotos: Dietmar Flach, Interview erschienen in Ausgabe Nr. 36, 2025